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Der Tag schreitet voran.
Und ich mittendrin.
Doch immer die Frage nach dem Warum, nach dem Sinn.
Ich laufe durch die große Stadt des Lebens, ohne Ziel.
Mal gehe ich links, mal rechts.
Menschen fragen mich, ob ich Drogen nehme.
Es stimmt, das Leben ist eine Droge.
„Ob ich dieses Leben beenden will?“ frage ich mich immer wieder.
Ich weiß es nicht. Macht es einen Sinn?
Macht es einen Sinn, es nicht zu tun?
So viel geschieht, und doch nichts.
Macht es einen Unterschied, ob ich einem Menschen helfe, oder ihm schade?
Macht es einen Unterschied, ob ich hundert Menschen töte, oder ihnen das Leben schenke?
Wäre es ein großer Verlust, wenn alle Menschen dieser Erde morgen schon tot wären?
Die Zeit würde trotzdem weiter laufen.
Ich lebe; und um mich die Welt - und ich in ihr.
Viele Menschen begegnen mir und verblassen wieder, so, wie manchmal auch die Realität verblasst.
Ich tue Dinge, die ich nicht will, will Dinge tun, die ich nicht darf, weil sie verboten sind.
Habe keine Freiheit, bin gebunden an Ort und Zeit.
Weil es so ist.
Weil alle es so wollen.
Sie leben in ihrer kleinen Welt, von allen Seiten eingeschränkt, ohne den Blick für das Ganze.
Ihr Verstand ist unfähig alles zu erfassen.
So träumen sie.
Nicht öffnen, sondern aufbrechen der Schranken; zu neuen Ufern, neuen Welten will ich...
Und doch halten mich eiserne Ketten an der Realität fest.
Doch es wird Zeit.
Lasst uns die Fesseln aufbrechen und uns Freiheit verschaffen, wie sie sonst nur der Tod verschaffen kann.
Den Aufbruch , in ein neues, besseres Leben wagen!
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