Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 8, davon 8 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 4 positiv bewertete (50,00%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 10.9. 2009 um 20:11:03 Uhr schrieb
mcnep über Ornanist
Der neuste Text am 3.1. 2026 um 15:02:04 Uhr schrieb
Schmidt über Ornanist
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 3)

am 7.1. 2024 um 07:04:55 Uhr schrieb
schmidt über Ornanist

am 3.1. 2026 um 15:02:04 Uhr schrieb
Schmidt über Ornanist

am 11.9. 2014 um 00:16:03 Uhr schrieb
Maria sinnierte und über Ornanist

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Ornanist«

Leander Ballerin schrieb am 16.2. 2024 um 18:23:27 Uhr zu

Ornanist

Bewertung: 2 Punkt(e)

Vielleicht darf ja auf der Empore - der von unten uneinsehbare Platz am Pult unter der Orgel (und das Besteigen Treppe nach oben ist mit einer schönen Kordel verwehrt) - und nach Etüde III ist ohnehin eine Pause angesagt - bevor die recht anspruchsvolle Etüde IV dran ist - da darf doch der Ornanist gern eine Weile sich entspannen.

orschel schrieb am 12.9. 2009 um 11:03:53 Uhr zu

Ornanist

Bewertung: 3 Punkt(e)

Heutzutage scheint es eher (meist weibliche) Personen zu geben, denen es ein Bedürfnis ist, ihr Heim zu schmücken, wo immer sich ein freies Plätzchen blicken lässt. Eine Häkeldecke oben auf dem Fernseher ist ein deutlicher Hinweis auf diese Störung.
Flachbildschirme brauchen solche Leute nicht!

mcnep schrieb am 10.9. 2009 um 20:11:03 Uhr zu

Ornanist

Bewertung: 2 Punkt(e)

Der Ornanist (vom Lateinischen ornare, schmücken) ist ein nahezu vergessener Berufsstand des ausgehenden Mittelalters und der frühen Neuzeit. Mit dem Niedergang des Rittertums ab 1350 ging eine Verfeinerung des Geschmacks einher, die sich in immer neuem Zierat an Rüstung, Kleidung, Zaumzeug, ja allen Stücken des höfischen Bedarfs Bahn brach. Die traditionellen Schmiede, Schneider, Sattler waren oftmals überfordert mit den herrschaftlichen Ansprüchen, und so wurde die Auszierung der Werkstücke oft einem Ornanisten übertragen, der über vielseitige Fertigkeiten in Punzierung, Zieselierung und dergleichen hatte. Hierbei wurden ganze Rüstungen ebenso bearbeitet wie Trompeusen oder Burgunderhauben, vermutlich entstanden so auch auf dem Umweg über Spannvorrichtungen für Krinolinen die ersten Keuschheitsgürtel, die bis ins 20. Jahrhunderts als Apparate-zur-Verhütung-der-Onanie-bei-Knaben und Mädchen Verwendung fanden, jedenfalls ist das Verb '[sich] ornanieren' seit dem frühen 14. Jahrhundert, zunächst für [sich] gürten, später im übertragenen Sinn als Bezeichnung für 'sich Erleichterung verschaffen' überliefert.

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