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Nacht vom 13.01. auf den 14.01. 2010
Erste Sequenz:
Ich befinde mich auf einer Reise zusammen mit dem Magister und dem Banker. Es ist ein bedeckter Tag, und wir betreten eine Gedenkstätte. Die Gräber sind aus Stahlbeton und gänzlich leer. Keines ist intakt, alle sind aufgebrochen und die Armierung rostet. Der Platz ist umstanden von sommerlichen Bäumen, und es scheint Morgen zu sein.
Die Gräber sind angeordnet um die Ruine eines ehemals hohes Gebäudes, ebenfalls aus Stahlbeton. Das, was noch übrig ist, wage ich zu betreten. Die beiden folgen mir. Ich bewege mich besonders leise, vermeide jedes Geräusch, um nicht von herabstürzenden Bauteilen erschlagen zu werden. Dies ist tatsächlich meine größte Sorge! Als wir mitten im Gebäude sind, wird der Banker laut. Ich ziehe mich rasch, aber bestimmt zurück und überlasse die beiden ihrem Schicksal.
Draußen starten Ballons. Ich warte in einem Rondell auf die beiden anderen. Man kümmert sich nicht um mich.
Mit uns verreist ist meine beste Freundin. Die anderen beiden liegen schon längst im Zelt, wir haben keine Lust, schon schlafen zu gehen. Übrigens werden wir hungrig. Ich habe mein Brot und meinen Käse nicht mit den anderen beiden geteilt. Meine Freundin findet einen glühenden Holzscheit, den wir auf den Grill legen. Damit rösten wir Brot und Käse. Sie sagt, sie »mag die Marken nicht« und möchte lieber ihre Knackwurst essen zu meinem Brot.
Zweite Sequenz:
Ich beobachte einen Film. Die Kommissarin aus dem Krimi, den ich gerade lese, taucht darin auf. Eine Kollegin betritt das Büro, vermisst aber sofort Fotos von Mann und Kind. Sie stellt laut denkend Überlegungen darüber an und gibt die Schuld dem Vater der Kommissarin. Man sieht eine Szene, in der sie liebevoll die Genitalien des Vaters abtrennt, weil die Logik des Traumes das fordert.
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