Helga
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Helga war froh, nicht mehr ständig Krankenschwester spielen zu müssen.
Diese blöden Auftritte mit Eimer und Gummischlauch!
Nur weil sie einmal Henry, er war 14, Pfadfinderlager, einen Einlauf verpassen mußte !
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| Der erste Text | am 28.9. 2002 um 19:50:31 Uhr schrieb der, dem Marcia alles verraten hat, über Helga |
| Der neuste Text | am 28.12. 2023 um 18:41:38 Uhr schrieb Kuh Stark über Helga |
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am 10.8. 2003 um 00:35:03 Uhr schrieb
am 8.4. 2015 um 19:22:05 Uhr schrieb
am 13.11. 2005 um 20:02:22 Uhr schrieb |
Helga war froh, nicht mehr ständig Krankenschwester spielen zu müssen.
Diese blöden Auftritte mit Eimer und Gummischlauch!
Nur weil sie einmal Henry, er war 14, Pfadfinderlager, einen Einlauf verpassen mußte !
Mit feinstem Leinöl und wundervoll rosenfarbenem Inkarnat arbeitete Helga. Schließlich sah ihr Mann Henry gesund, ja blendend vital aus.
Als man den Mercedes aus dem Wasser gezogen hatte, sagte Officer Riley Nerdson wörtlich:
„There´s not much left of the woman and the dogs but the old man seems to be OK“.
Später durch Marcia Sandmeyer Wilson als Helga und Henry, mit den Hunden Schmutzie und Spicie identifiziert. Die Flitterwochen waren vorbei.
Mit diesen Augen, die Helga ihm ausgesucht hatte, war Henry geradezu zu neuem Leben erwacht.
Wie jeder andere auch, zahlte Henry pünktlich die Steuern - bis an sein Lebensende. Dann erledigte das Helga.
Man kann auch sagen: wer Steuern zahlt, lebt.
Endlich Flitterwochen!
Helga saß am Steuer des wunderbar gepflegten alten Mercedes.
Henry lächelte, wie er immer lächelte.
So fuhren sie dahin!
Helga war glücklich und schwelgte in Erinnerungen.
Damals, die große Überraschung im Motel - Helga hatte sich für Henry, unter dem weiten Mantel nicht zu erraten, wie eine Krankenschwester angezogen!
Von der Erinnerung bewegt, berührte sie leicht seinen perfekt geformten Schenkel und schaute tief in Henrys etwas glasige Augen.
Hätte sie in diesem Moment nur auf die Straße geschaut!
Helga fand über eine Kleinanzeige einen besonders leichten Klappstuhl.
Jetzt konnt sie Henry überallhin mitnehmen!
Gern fuhr sie zum Apollo Plaza Outlet Center in Monticello, New York. Bevor sie Henry aus dem Auto holte und auf den Klappstuhl an die frische Luft brachte, setzte sie ihm eine dunkle Hornbrille auf.
So konnte es nicht auffallen, daß sich an Henrys Augen nie ein Lid bewegte.
Die beiden Hunde waren verrückt danach! Helga wunderte das nicht. Henry war Hundefreund gewesen. Zwei Wochen lang fütterte Helga Schmutzie und Spicie mit dem, was sie aussortiert hatte.
Den ganzen Sommer lang saß Helga auf der Veranda im Schaukelstuhl und cremte Henrys Haut mit Nivea ein. Wie sie das glücklich machte! Sie verbrauchte auch Henrys ganze Cold - Cream. Für die zarten Teile war Elizabeth Ardens Estragon-Aufbau-Creme das beste.
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