Müsli
Bewertung: 4 Punkt(e)eines der beiden wörter die aus dem schweizerdeutschen stammen und es schafften die ganze welt zu erobern. das andere wäre putsch. erstmals in zürich verwendet worden.
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| Der erste Text | am 4.12. 2001 um 21:55:56 Uhr schrieb wauz über Müsli |
| Der neuste Text | am 13.4. 2020 um 20:39:30 Uhr schrieb Rudi01 über Müsli |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 12) |
am 13.4. 2020 um 20:39:30 Uhr schrieb
am 26.1. 2004 um 14:54:18 Uhr schrieb
am 17.7. 2006 um 13:41:03 Uhr schrieb |
eines der beiden wörter die aus dem schweizerdeutschen stammen und es schafften die ganze welt zu erobern. das andere wäre putsch. erstmals in zürich verwendet worden.
Müsli ist eine nicht korrekte Schreibweise des Wortes Müesli. Diese falsche Schreibweise ist inzwischen jedoch allgemein anerkannt, da die richtige Aussprache des Wortes Müesli deutschsprachigen Menschen ausserhalb der Schweiz zu viel Schwierigkeiten bereitet.
Tja, die schönen Achtziger des 20. Jahrhunderts. Müsli war in aller Munde, ein Assoziations-Blaster hätte als zweites Stichwort »Müsli« enthalten, und der Müsli-Man von Bap war in fast aller Ohren.
Ob Gottfried Bircher-Benner das so gewollt hätte? Er hat den Namen geprägt. Ähnliche Rezepte, aber aus gekochtem getreide, sind allerdings Urbestandteile europäischer Küche. Brei war bis Ende des Mittelalters Hauptnahrungsmittel. Im Porridge lebt diese Tradition heute noch fort. Der im Mittelalter durchgesetzte Mühlenzwang, der den Grundherren eine fiskalische Kontrolle der Pächter und Schollengebundenen einbrachte, verhalf dem Brot zum Siegeszug. Am Ende des Mittelalters übersetzte dann Dr. Martin Luther, das griechische »Unsere tägliche Speise gib uns heute« mit »unser täglich Brot...«.
Politische Hegemonie wird zur Geschmackshegemonie.
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