Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Atomkraftwerk«
GREENPEACE schrieb am 20.12. 2002 um 22:14:00 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Ein Dauerparkplatz für Atommüll sind die so genannten »Zwischenlager«, in denen das hochradioaktive Material für 40 (in Worten: »vierzig«!!!) Jahre »abgestellt« werden kann.
ABER:
Damit wird das Atommüllproblem nicht gelöst, sondern lediglich vertagt!
Die Leiche schrieb am 15.5. 2012 um 22:16:45 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Ein Atomkraftwerk kann man nicht so einfach ausknipsen, wie eine Glühbirne. OK - man kann es abschalten. Aber das ändert zunächst einmal garnichts daran, daß eine zur Kettenreaktion fähige Menge an radioaktivem Material auf engstem Raum versammelt bleibt: die - wohl größtenteils »unverbrauchten« - Brennstäbe. Zwei von den vier in Japan explodierten Atomkraftwerke waren abgeschaltet gewesen, wenn ich mich recht erinnere. Der Ausfall der Kühlsysteme hat gleichwohl zumindest in einem der abgeschalteten AKW zu einer teilweisen Kernschmelze geführt. Wenn also, wie sie immer sagen, ein von Terroristen gekaperter Jumbo auf so ein »abgeschaltetes« Atomkraftwerk stürzt, oder sonstwie ein Anschlag verübt wird, dann kann genau dasselbe passieren wie in Japan. Um ein Atomkraftwerk wirklich zu »entsorgen«, muß man es auseinandernehmen, die Brennstäbe weit genug auseinanderbringen. Doch davon habe ich niemals gehört oder gelesen, daß es geschehen sei.
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