Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 5, davon 5 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 3 positiv bewertete (60,00%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 17.11. 2002 um 05:26:02 Uhr schrieb
Dortessa über Barium
Der neuste Text am 3.2. 2026 um 11:34:14 Uhr schrieb
Schmidt‘s Mutter über Barium
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 2)

am 3.2. 2026 um 11:34:14 Uhr schrieb
Schmidt‘s Mutter über Barium

am 10.9. 2010 um 01:23:07 Uhr schrieb
Toni über Barium

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Barium«

Ösürüs schrieb am 19.3. 2005 um 17:16:11 Uhr zu

Barium

Bewertung: 2 Punkt(e)

Unter den Elementen der II. Hauptgruppe, den Erd-alk-ali-metallen, der engste »Verwandte« des Radiums. Hat die gleiche Elektronenkonfiguration auf der Außenschale wie jenes und gibt mit Vergnügen zwei Elektronen an elektronegativere Ionen ab. Strahlt allerdings nicht; ist nur sehr dicht.

In der Natur findet es sich als Baryt (unreines Bariumsulfat, BaSO4, stets mit etwas Strontium) und als Carbonat (Witherit, BaCO3) auf hydrothermalen Lagerstätten.
Wie die löslichen Salze des Radiums, sind auch die des Bariums sehr giftig. Im Handel sind speziell Bariumchlorid und Bariumnitrat. Letzteres wurde lange Zeit zur Herstellung grün leuchtender Fackeln, Brandsätze, bengalischer Lichter und Leuchtspurmunition verwendet, da es leicht ionisiert werden kann und beim »Wiedereinfang« eines Elektrons ein Lichtquant im Frequenzbereich des grünen Lichtes emittiert wird.
Konzentriert sich in manchen Pflanzen stark auf; so wurden in Paranüssen Konzentrationen bis 400 mg Ba/kg gemessen. Dabei schmecken die so verdammt gut, viel besser als Roentgenkontrastmittel.
Barytweiß (reines Bariumsulfat) ist eine völlig ungiftige und hervorragend deckende Farbe, die erheblich gesünder ist als das häufig noch verwendete Bleiweiß.

Warum schreibe ich hier so viel über so ein uninteressantes Zeug? - Vielleicht, weil ich hoffe, dass der Blaster mir erlaubt, einen lange gehegten Stichwortwunsch zu erfüllen? - Vielleicht, weil das arme Barium so völlig unbeachtet vor sich hin bart, ganz im Gegensatz zu seinen Geschwistern Magnesium, Calcium und Radium und bloß noch vergleichbar mit dem großen Schweigen über das hochinteressante Beryllium und das zwischen allen Stühlen sitzende Strontium? Bin ich jetzt zum Rächer der vernachlässigten Erdalkalimetalle geworden??

Fragt's und schweigt betroffen stille.

Dortessa schrieb am 17.11. 2002 um 05:26:02 Uhr zu

Barium

Bewertung: 1 Punkt(e)

Es ist schon sehr merkwürdig dass das Barium auf der Erde so häufig vorkommt.
Es kommt in der Erdkruste 100000 mal häufiger als Tellur vor,
obwohl beide Elemente im All etwa gleich häufig vorkommen.

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