Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Geschwätz«
Ich schrieb am 3.8. 2005 um 00:02:21 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Menschliches Elende
Was sind wir Menschen doch! Ein Wohnhaus grimmer Schmerzen.
Ein Ball des falschen Glücks, ein Irrlicht dieser Zeit,
Ein Schauplatz herber Angst, besetzt mit scharfem Leid.
Ein bald verschmelzter Schnee und abgebrannte Kerzen.
Dies Leben fleucht davon wie ein Geschwätz und Scherzen.
Die vor uns abgelegt des schwachen Leibes Kleid
Und in das Totenbuch der großen Sterblichkeit
Längst eingeschrieben sind, sind uns aus Sinn und Herzen.
Gleich wie ein eitel Traum leicht aus der Acht hinfällt
Und wie ein Strom verscheußt, den keine Macht aufhält,
So muß auch unser Nam, Lob, Ehr und Ruhm verschwinden.
Was itzund Atem holt, muß mit der Luft entfliehn;
Was nach uns kommen wird, wird uns in Grab nachziehn.
Was sag ich? wir vergehn, wie Rauch von starken Winden.
Andreas Gryphius (1616 - 64)
LachBus schrieb am 24.11. 2005 um 00:37:38 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
O meine silbernen Silben
Die rinnen aus den goldenen Tasten
zu ergeben diamantharten Sinn
in and'rer Leute bleiernen Köpfen,
seid gewiss,
o ihr ungewollten Kopfgeburten
nie gezeugt hätt' ich euch ohne Gin.
Rüdiger schrieb am 4.7. 2002 um 20:34:29 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Geschwätz begegnet einem öfter indirekt. Wenn andere über einen reden und man selber nicht dabei ist. Sofern man es mitkriegt.
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