Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Volkslieder«
mcnep schrieb am 15.5. 2003 um 20:28:56 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
1. Ja wer sein Handwerk gut versteht,
der leidet keine Not,
und wer das Pfannenflicken gut versteht,
der verdient sein täglich Brot.
|: Der Pfannenflicker zieht froh hinaus
und ruft sein Flick - Flick - Flick
von Haus zu Haus :|
2. Da kam er an ein Bauernhaus
ne Jungfrau schaut heraus
Sie zeigte ihm ein Pfännelein,
Das Löchlein war so klein.
|: Oh Pfannenflicker komm doch herein,
es wird schon bei der Nacht
was zum Flicken sein :|
3. Sie brachte ihm ein Pfännelein
das war bedeckt mit Ruß,
darinnen war ein Löchelein,
so groß wie eine Nuß.
|: Oh Pfannenflicker nimm dich in acht,
daß du das Loch in der Nacht
nicht größer machst :|
4. Und als das Pfännlein fertig war,
das Löchlein war geflickt,
da hat sie ihm ein Silberstück
in seine Hand gedrückt.
|: Der Pfannenflicker schwenkt seinen Hut
und ruft ade, bei der Nacht
der Flick war gut. :|
5. Als kaum dreiviertel Jahr vorbei
da sprang das Pfännlein auf,
da schrieb sie ihm ein Briefelein
ins Pfannenflickerhaus.
|: O Pfennig kehr doch zurück
und betrachte dir
dein Meisterstück. :|
Jurte schrieb am 14.5. 2003 um 22:59:41 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
1. Jetzt fängt das schöne Frühjahr an,
Und alles fängt zu blühen an
Auf grüner Heid und überall.
2. Es wachsen Blümlein auf dem Feld
Sie blühen weiß, blau, rot und Gelb,
So wie es meinem Schatz gefällt.
3. Wenn ich zu meinem Schätzlein geh',
Da singt das Lerchlein in die Höh,
Weil ich zu meinem Schätzlein geh'.
4. Hab ich dich nicht recht treu geliebt
Und dir dein Herz niemals betrübt?
Doch du führst eine falsche Lieb!
5. Nun geh' ich in den grünen Wald,
Zu suchen einen Aufenthalt,
Weil mir mein Schatz nicht mehr gefallt.
Neuere Fassung
1. Jetzt fängt das schöne Frühjahr an,
Es freut sich, was sich freuen kann,
Weil alles fängt zu grünen an.
2. Es blühn die Blumen auf dem Feld,
Sie blühen weiß, blau, rot und gelb
So wie es meinem Schatz gefällt.
3. Und wie ich ging wohl durch den Klee,
Da singt ein Lerchlein in der Höh,
Weil ich zu meinem Schatze geh.
4. Und als ich kam vor ihre Tür,
Da stand ein andrer schon dafür.
Nie komm ich mehr, das sagt ich ihr.
5. Jetzt geh ich in den grünen Wald,
Da such ich meinen Aufenthalt,
Weil mir mein Schatz nicht mehr gefällt.
Dreiwetter schrieb am 15.5. 2003 um 21:12:37 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
1.Wo de Nordseewellen trecken an de Strand,
Wor de geelen Blöme bleuhn int gröne Land,
|: Wor de Möwen schrieen gell int Stormgebrus,
Dor is mine Heimat, dor bün ick to Hus. :|
2 Well'n un Wogenruschen weern min Weegenleed,
Un de hohen Dieken seh'n min Kinnerleed,
|: Markten ok min Sehnen un min heet Begehr:
Dör de Welt to flegen, ower Land un Meer. :|
3. Wohl hett mi dat Lewen all min Lengen still,
Hett mi all dat geven, wat min Hart erfüllt;
|: All dat is verswunnen, wat mi drück un dreev,
Hev dat Glück woll funnen, doch dat Heimweh bleev. :|
4. Heimweh nach min schöne, gröne Marschenland,
Wor de Nordseewellen trecken an de Strand,
|: Wor de Möwen schrieen gell int Stormgebrus,
Dor is mine Heimat, dor bün ick to Hus. :|
Simon Kranning
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