Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Dornröschenschlaf«
Hamlet Hamster UK schrieb am 27.10. 2002 um 14:01:42 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Dornröschen
Das Rosenwachstum wütet
Auf Feldern und im Herzen.
Alles ist wie wild beblütet:
Rosenduft statt Einwegkerzen.
Der König schwitzt im Morgendunst,
Denn Zeugungskraft er zelebriert.
Bewußt wird ihm die Göttergunst:
Ein Töchterchen emeritiert.
Sanft steigt sie in Träume ein
Und spielt das Lied, das ihr geschrieben.
Sie quiekt „Hosianna", trinkt vom Wein,
Sie zeigt sich urig und durchtrieben.
Das Töchterchen ist wohlbehütet,
Nur heute wird recht viel krakehlt:
Ein Fest in ihrem Schloße wütet,
Doch ein gold’ner Teller fehlt.
Solch‘ ein Querschlag schändet die Idylle
Und läßt die Sternenwelt erkalten.
Ein Dorngestrüpp ersetzt die Pille,
Dieser Fluch soll lange halten.
Doch zeitig zickt das Zeitenglas,
Welches Zeuge ist und ist auch Boss.
Ein liebeskranker Prinz nimmt Maß:
Er will die Ehe und das Schloß.
So mäht er nieder diese Hecke,
Die sie solange hatt‘ bewacht.
Er schenkt ihr eine Rosendecke
Und ist sehr folgsam in der Nacht.
Doch magst Du nicht die Rosenknolle,
So rät sittsam Dir Frau Holle:
„Probier‘ doch mal die Prinzenrolle!"
©by Hamlet Hamster UK
vollgestopfte vollgestopfte Calista schrieb am 26.5. 2003 um 04:58:20 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Hm, ja, die Prinzessin, die Dornenhecke, ganz lange ist da kein Durchkommen und dann geht irgendwann quasi alles wie von alleine und so ist es ja eigentlich auch in Wirklichkeit, außer bei mir vielleicht, da dauert es zumindest sehr sehr lange.
Und nochwas:
Ich weiß jetzt zwar nicht mehr auswendig, wie lange die Prinzessin schlief, aber die war ja dann viel älter als der Prinz, nicht körperlich aber zeitlich. Aber vielleicht war das damals nicht so ein großes Ding, weil die Moden da nicht so schnellebig waren, daß es da einen ernsthaften Generationenkonflikt zwischen den beiden gegeben hätte.
quimbo75@hotmail.com schrieb am 14.3. 2002 um 20:00:57 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
erwache, Burgfräulein, die Ranken haben sich gelichtet und das Fenster ist offen. Es ist der Weg nicht weit und der Schlaf genug. Hundert Jahre sind genug.
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