Kompliment
Bewertung: 10 Punkt(e)Geglückter Seiltanz zwischen Wahrheit und Übertreibung.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 62, davon 61 (98,39%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 33 positiv bewertete (53,23%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 157 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 1,371 Punkte, 19 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 25.1. 2000 um 18:53:20 Uhr schrieb Stöbers Greif über Kompliment |
| Der neuste Text | am 20.6. 2020 um 13:39:39 Uhr schrieb Christine über Kompliment |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 19) |
am 20.11. 2019 um 09:45:19 Uhr schrieb
am 14.4. 2003 um 18:53:33 Uhr schrieb
am 23.2. 2005 um 01:49:09 Uhr schrieb |
Geglückter Seiltanz zwischen Wahrheit und Übertreibung.
Fabmaunz schrieb am 20.8. 2000 um 17:40:03 Uhr über »Kompliment«:
»Das Gegenteil von Kompliment ist die Rüge, so glaube ich.Man sollte Komplimente öfter verteilen als Rügen.«
Nun, ich bin der festen überzeugung, daß man Rügen überhaupt gar nicht verteilen, sondern lieber einfach in der Ostsee liegenlassen sollte.
m schrieb am 19.3.2002 um 23:07:10
»das brot einer beziehung«
nach längerem nachdenken bin ich zu dem entschluss gekommen, dass liebe und vertrauen das brot einer beziehung sind
- komplimente geben jedoch den geschmack dazu
(ida)
Ein Kompliment hat mich vor knapp einem Jahr den Job gekostet. Ich hatte mich nett mit einer Kollegin unterhalten und sie dabei zwei Jahre jünger geschätzt, was diese als Anmache interpretierte. Tags darauf schwärzte sie mich beim Chef an – wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz! Meinen Job, den ich fast drei Jahre gemacht hatte, war ich damit los und bin immer noch arbeitslos. Nur wegen dieser Schlampe.
Fazit: Von Frauen habe ich endgültig genug, und ein Kompliment wird ganz bestimmt keine einzige mehr von mir erhalten!
Mit Erstaunen habe ich festgestellt, dass viele Leute dieses Wort mit unehrlicher Schmeichelei gleichsetzen. Komplimente sind für sie scheinbar berechnende Schleimereien.
»Ich bin süchtig nach Komplimenten!« ist ein oft gehörter Satz.
Früher habe ich gerne Komplimente gemacht, wenn ich etwas bei jemandem bewundert habe und heute verkneife ich sie mir. Ich bin ein Nostalgiker, was die Komplimentekultur betrifft. Ich wünsche sie mir zurück - wie Manschettenknöpfe, Höflichkeit, Unschuld, den Gebrauch des Semikolons und den Glauben an die göttliche Liebe.
Wirkliche Komplimente machen kann man nur, wenn man selbst mit sich im reinen ist.
Eine hohe Wertschätzung des einen drückt der andere durch sie aus.
Häufig werden Komplimente benutzt um
die Anerkennung des anderen ihm zu bestätigen. Der Mensch strebt nach
Essen, Sex, Geld, Macht, Wissen und nach Anerkennung. In der Tat werden viele Software Projecte (demos, hackingtoolz, Linux) von dem Verlangen nach Anerkennung des Entwicklers angetrieben. Die Bestätigung, das er anerkannt wird, wird oft durch Komplimente erbracht. Aber Komplimente
enthalten auch eine Form der Ehrerbietung.
Leider werden viele Komplimente nur als Notlüge oder Gesellschaftliche
konvention erbracht.
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