Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Zauberflöte«
mcnep schrieb am 30.7. 2004 um 01:00:43 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Ich habe mal im WDR3 eine längere Sendung gehört, wo irgend so ein unarrivierter Neutöner ganz frisch vom Konservatorium einen erzählte, so des Gehalts, Mozarts Zauberflöte sei ja als Libretto ganz toll, die Musik hingegen eher banal, und er habe eine neue Musik zu Schikaneders Text geschrieben. Wie nicht anders zu erwarten, war das ganze eine völlig abgewichste Neutönerscheiße, so mit hui pppfffrtz Generalpause pling dong aahahaa etcetera. Soll er von mir aus doch machen, man ist zum Glück ja eher selten genötigt, sich so einen Kack auch anzuhören, aber speziell für sein einleitendes Primanergeschwätz mißgönne ich ihm meine ansonsten gern entrichteten Kulturpfennige schon.
mcnep schrieb am 10.8. 2003 um 23:28:34 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Die Namen Pamina und Tamino sind ägyptischen Ursprungs, wie so vieles in der Freimaurersymbolik. Allerdings ist dem Librettisten Schickaneder ein Fehler unterlaufen: Pa–Min ist der dem Gott Min geweihte Mann, Ta–Min die Min geweihte Frau. (Min ist der Ortsgott von Achmim und Koptos und ein Fruchtbarkeitsgott, der mit erigiertem Glied und den als aphrodisisch geltenden Lattichpflanzen dargestellt wird). Eigentlich müßte das Pärchen also Tamina und Pamino heißen.
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