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vor achtzehn Jahren schrieb ich, desinteresse habe ich bei Ungenauigkeit. Das ist richtig. Trotzdem begebe ich mich auf gebiete die ungenauer nicht sein könnten. Musik. was ist schon genau an musik. Musik wirkt wenn sie gut ist. aber musik kann so erschreckend banal sein und doch schon wirken. Und sie kann so wunderbar sein und bei den allermeisten gar nicht wirken. und trotzdem bleibe ich bei Musik, dieser Mischung aus Wellen die ans Ohr, oh ein jedes Auseinanderpflücken ist schädlich, wird ihr nicht gerecht, es ist ein Dialog zwischen Mensch und Ding. Jetzt hab ichs, Musik der Dialog zwischen mensch und Ding. Der Mensch, mit Mund oder Hand, und das Ding. Ich habs gefunden. Musik ist die Sprache des lebendigen mit dem gut gebauten Toten, dem Seil am Stock, dem über ausgehöhlten getrockneten Kürbissen gespannten Tierhäuten und Bengeln, den gespannten gekämmten Pferdehaaren und dem Draht, alle Worte darüber sind mir fast wie Hohn, wie gesagtes über gesagtes über gebautes über getanen, getue. Von leuten die es selbst gar nicht mal können.
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