| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
22, davon 22 (100,00%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 14 positiv bewertete (63,64%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
398 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung |
1,773 Punkte, 6 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 24.10. 2001 um 21:50:41 Uhr schrieb Gaddhafi
über Flaneur |
| Der neuste Text |
am 9.1. 2024 um 08:11:14 Uhr schrieb Christine
über Flaneur |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 6) |
am 24.4. 2009 um 10:18:07 Uhr schrieb Azzesack über Flaneur
am 9.1. 2024 um 08:11:14 Uhr schrieb Christine über Flaneur
am 8.5. 2002 um 00:07:39 Uhr schrieb Gaddhafi über Flaneur
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Flaneur«
Gaddhafi schrieb am 4.6. 2002 um 23:53:57 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Eine Tageskarte zu kaufen und einfach ohne Ziel herumzufahren, immer in den nächsten Bus/die nächste Straßenbahn/etc. einzusteigen, ein paar Stationen zu fahren und dann weiterzusehen, ausgestattet nur mit Tageszeitungen und dem ersten Band des Kapitals, war eine gute Idee. Angeregt hatte mich eine Rezension der deutschen Übersetzung des Publikationsorgans der sogenannten Lettristischen Internationale (ich sollte nicht immer nur Artikel über die Situationisten lesen, sondern endlich auch einmal etwas von ihnen, beispielsweise von Debord), in der die Forderung der Lettristen, Informationen über die Abfahrtszeiten der Züge abzuschaffen oder mutwillig zu fälschen, erwähnt war. Allerdings wird dieses Umherfahren erst wirklich funktionieren (wie unpassend dieses Wort hier doch ist) können, wenn ich mir für den Tag keine zweckverbundenen Handlungen, die notwendigerweise die Auswahl der Fahrziele einschränken, beziehungsweise überhaupt eine Auswahl der Fahrtziele bedingen, vornehme (solche waren heute das Besuchen zweier Plattenläden, wobei ich vor allem Wert darauf legte das neue »Intro« mitzunehmen, was dann nicht möglich war, und einer Buchhandlung). An einem eigentlich unangehm heißen Tag wie heute war das einzig passende Lied, und das einzige, an daß ich den Tag über dachte (irgendwie auch Stundenlang-ein-lied-hören), natürlich »Thru' these architects eyes« von David Bowie. Für den miniMal-Bunker an der S-Bahn-Station in Rödelheim, nehme ich vielleicht sogar mal wieder meine Kamera mit. Ich habe es leider bereits einmal versäumt einen miniMal zu photographieren.
Mäggi schrieb am 4.2. 2002 um 00:18:10 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
komisch, daß man bei manchen stichwörtern/assoziationen schon vorher weiß, von wem sie sind.
Gaddhafi schrieb am 14.8. 2002 um 22:55:49 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Heute war ich am Ende so von allem, was mich umgab, das heißt dem Eigenheim-Paradies der kleinstädtischen Petit Bourgeoisie, angewidert und in Wut versetzt, daß ich am liebsten einen Stein in das Fenster, aus dem irgendwelche Äußerungen irgendeines Arschlochs zu hören waren, geworfen hätte. Meine Gedanken waren dadurch ganz von einer für ein sogenanntes Abibuch zu schreibenden Suada gegen diese Kleinstadt und diese Menschen erfüllt. Zuhause hörte ich dann Le Tigre, um meine Abscheu zu kanalisieren, und aß Peperoni, um meinen Hunger zu stillen (»Boule de suif, comme toutes les femmes, adorant les crudités« (aus »Boule de suif« von Guy de Maupassant), fiel mir dazu, in der falschen Annahme, daß crudités so etwas wie Häppchen oder Kleinigkeiten bedeute, ein).
»Just live beyond those neighbourhood lives« (Keep On Livin', Le Tigre) Ganz genau, die geistige Haltung muß endlich einen stärkeren Ausdruck finden.
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