Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 38, davon 38 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 9 positiv bewertete (23,68%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 21.12. 1999 um 04:38:44 Uhr schrieb
Mihaly über Hermeneutik
Der neuste Text am 2.4. 2023 um 16:02:57 Uhr schrieb
Christine über Hermeneutik
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 21)

am 2.4. 2008 um 10:27:29 Uhr schrieb
Die Leiche über Hermeneutik

am 2.4. 2008 um 10:32:16 Uhr schrieb
Die Leiche über Hermeneutik

am 2.4. 2023 um 14:33:30 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Hermeneutik

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Hermeneutik«

Ph. schrieb am 22.12. 2001 um 03:26:18 Uhr zu

Hermeneutik

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ich studiere Neuere deutsche Literatur und habe aus diesem Grund mit Hermeneutik im engeren Sinne zu tun gehabt: diese geht zurück auf Hans-Georg Gadamer (Philosoph), der Sprache zugleich als 'Brücke und Schranke' auffasst. Ihm zufolge gibt es keine interpretationsfreie Rezeption von Welt: Sehen bedeutet Interpretieren. Die Versprachlichung dieser Eindrücke und Erkenntnisse ist hierbei insofern Brücke, als auf diese Weise Welt mitteilbar wird. Andererseits ist sie Schranke, da die uns zur Verfügung stehenden sprachlichen Optionen nichts 1:1 wiedergeben können (so sind z.B. Bezeichnungen für Gefühle ja nur mehr oder weniger allgemeingültig-akzeptierte Umschreibungen von etwas nicht anders Darstellbaren.

blubb schrieb am 11.4. 2001 um 22:25:07 Uhr zu

Hermeneutik

Bewertung: 1 Punkt(e)

Hey, nicht grade der letzte Schrei. Recht akademisch. So staubtrocken irgendwie. Zum Glück erblickte dann irgendwann die kritische Theorie das Licht der Welt - Marcuse und Habermas sind zwar nicht so schöne Namen wie Gadamer, aber dafür sind sie um einiges interessanter.

Ute Mensuk schrieb am 16.5. 2007 um 17:14:29 Uhr zu

Hermeneutik

Bewertung: 2 Punkt(e)

Es gibt heute immer mehr Menschen, die den andern erklären wollen, wie die Welt ist und wie sie arbeiten sollen. Seit ich in einem Nachrich-tentext die Trennung »Deut-schland« gelesen habe, bin ich zu der Überzeugung gekommen, daß es immer mehr »Deuter« statt tätigen Menschen gibt. Und wenn das englische Wort realize (bemerken) mit realisieren (durchführen) gleich-gesetzt wird, braucht sich keiner mehr zu wundern. Da wird eben nur noch realisiert oder gemanagt, bemerkt, festgestellt, statt gedacht und gearbeitet. Ist das nicht erschreckend, was die falschen englischen Freunde aus den früher bekannten Filserbriefen in den Englischlehr-büchern (z.B. »When I beceome a steak?«) anstellen können?

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