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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 4.5. 2000 um 00:10:12 Uhr schrieb
GPhilipp über WunschlosesUnglück
Der neuste Text am 6.9. 2019 um 09:47:02 Uhr schrieb
Christine über WunschlosesUnglück
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 9)

am 16.12. 2015 um 11:02:05 Uhr schrieb
Irenäus über WunschlosesUnglück

am 7.11. 2003 um 21:42:13 Uhr schrieb
Grünteetrinkerin über WunschlosesUnglück

am 6.9. 2019 um 09:47:02 Uhr schrieb
Christine über WunschlosesUnglück

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »WunschlosesUnglück«

Floz schrieb am 29.12. 2000 um 23:37:44 Uhr zu

WunschlosesUnglück

Bewertung: 4 Punkt(e)

Unglück ist relativ. Wenn man von der Brücke stürzt und tot ist, muß man ja nicht denken: »Ogottogott, ich bin tot!« Man kann ja auch denken: »Gottseidank bin ich tot. Wenn ich noch leben würde und hätte meine Wirbelsäule gebrochen und meinen linken Ringfinger, da würde das Leben keinen Spaß mehr machen.«
Oder wenn man Geld verliert. Nicht denken: »Meine Güte, das ganze Geld ist fort!« Es ist nicht fort, es ist nur woanders.
Wenn man nur negativ denkt, baut man sich selbst genau die Probleme und das Unglück, das man nicht will. Das ist wunschloses Unglück.

Pac-man schrieb am 4.5. 2000 um 12:51:28 Uhr zu

WunschlosesUnglück

Bewertung: 6 Punkt(e)

Ha, es klopft!
Das ist sicher wieder mein WunschlosesUnglück.

Da schließ ich sicherheitshalber doch mal ab.
(Verdammt, wo sind denn jetzt wieder die Schlüssel?)

Oh, grüß Dich, WunschlosesUnglück! Schön, Dich mal wieder zu sehen.
Willste ´n Keks?

ideenjaeger schrieb am 16.9. 2002 um 20:00:16 Uhr zu

WunschlosesUnglück

Bewertung: 3 Punkt(e)

Drogen, Drogen, Drogen. Die Zeit dreht sich ins linke Auge. Die Telefone tuten. Meine Nachbarin hat ihren Wellensittich gefüttert, ohne auf das Mindesthaltbarkeitsdatum zu schauen. Die Frau von nebenan, drei Jahre lang solo und an der Käsetheke aufreizend nett zu mir, wenn sie mir ihre sexuellen Vorlieben beichtet, obwohl ich keine Zeit habe, wenn sie anruft: im Café an der Ecke knutscht sie mit einem Typen, der aussieht, als sei ihm der IQ beim Windelnässen abgesoffen. Meine Kontoauszüge fragen, ob ich sie vor dem sozialverträglichen Frühableben noch kurz konsolidieren möchte. Der Fernsehmechaniker meint, der Erwerb eines Neugeräts sei unausweichlich. Außenminister Beckstein überlebt ein Attentat dänischer Menschenrechtskämpfer. Seit Donnerstag fährt die Straßenbahn nicht mehr am Glascontainer vorbei. Meine Vinyl-Aufnahme der Goldberg-Variationen mit Glenn Gould ist beim Fensterputzen aus dem 57. Stock gefallen, direkt in den Bauschutt vom bombardierten Alkoholikerheim, wo mein Schulfreund Reinhard als Chefsäufer den Anstaltsleiter markierte und mir Weintipps zu Dosenfleisch und Tütenpasta gab. Und Lisa hat ihr Handy verlegt. Kein Schwein ruft mich an. Drogen, Drogen, Drogen.

Dorle schrieb am 13.10. 2000 um 22:58:18 Uhr zu

WunschlosesUnglück

Bewertung: 1 Punkt(e)

Der überwiegende Anteil des Unglücks wurde nicht gewünscht, jedenfalls nicht vom Subjekt für sich selbst. Das Unglück des Objekts ist mehr als erwünscht. Jedenfalls hängt die Latte ziemlich hoch.

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