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Bewertung: 2 Punkt(e)
Der Schreiber schrieb am 21.8.2004 um 15:30:48 Uhr über
Das Schreiben
Wer schreibt der bleibt.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 46, davon 45 (97,83%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 15 positiv bewertete (32,61%) |
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| Durchschnittliche Bewertung | 0,022 Punkte, 16 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 8.4. 2002 um 09:55:39 Uhr schrieb ünzi bönz über geschrieben |
| Der neuste Text | am 6.8. 2022 um 14:46:09 Uhr schrieb schmidt über geschrieben |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 16) |
am 8.12. 2005 um 10:59:36 Uhr schrieb
am 6.8. 2022 um 14:46:09 Uhr schrieb
am 25.9. 2005 um 22:44:41 Uhr schrieb |
Der Schreiber schrieb am 21.8.2004 um 15:30:48 Uhr über
Das Schreiben
Wer schreibt der bleibt.
Was geschrieben ist, ist zunächst ja mal eigentlich tot...
Ein Lehrer am Gymnasium pflegte mit Hilfe eines Zitates aus Goethes Faust darauf aufmerksam zu machen, dass man immer schön fleissig alles aufschreiben soll: »Was man schwarz auf weiss besitzt kann man getrost nach Hause tragen.« - Damals hatte ich den Faust noch nicht gelesen und dachte, dass das aber ein ganz schön dämliches Werk sein muss. - Später, als ich mich dann aus verschiedenen Gründen dazu bequemte, es zu lesen (zum Glück unabhängig vom Gymnasium) sah ich, dass der Mephistopheles (offenbar ganz im Sinne von Goethe selbst) sich mit jenem Satze über die aufschreibwütigen Schüler lustig macht und dass unser wackerer Lehrer das Zitat bloss verkehrtrum verstanden hatte.
schreiben nun auf Löschpapier dem Geiste nur zur Zier fürs Auge gibts gar keine Buchstaben hier
Denn es steht geschrieben...
Vormals war alles wesentlich, was geschrieben wurde - weil es geschrieben werden konnte. Später war wesentlich, was gedruckt wurde (lügen wie gedruckt...). Heute kann alles gedruckt werden, alles geschrieben werden, nichts ist mehr wesentlich oder erhebt Anspruch auf Richtigkeit; aber was ich unter vier Augen laut und deutlich so sagen kann, dass du es hörst und verstehst, wird immer wesentlicher - nicht weil ich es sagen kann, sondern weil du mir zuhörst.
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