Gemüse
Bewertung: 10 Punkt(e)2, 3 oder mehr Erbsen sind Gemüse. 1 Erbse ist Gemus. Aber weil eine Erbse sowieso zuwenig ist, wird meistens nur von Gemüse gesprochen.
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| Der erste Text | am 13.1. 2001 um 23:12:12 Uhr schrieb Liamara über Gemüse |
| Der neuste Text | am 16.10. 2026 um 02:21:01 Uhr schrieb ICE am Stil über Gemüse |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 36) |
am 30.7. 2007 um 15:37:28 Uhr schrieb
am 16.10. 2026 um 02:21:01 Uhr schrieb
am 1.10. 2005 um 18:05:29 Uhr schrieb |
2, 3 oder mehr Erbsen sind Gemüse. 1 Erbse ist Gemus. Aber weil eine Erbse sowieso zuwenig ist, wird meistens nur von Gemüse gesprochen.
Es hat einfach was für sich, wenn man morgens in den Garten geht, eine selbstgewachsene Mohrrübe (Karotte, gelbe Rübe) aus dem Boden zieht, in der Regenwassertonne wäscht und reinbeißt. KNACK!
Gemüse kann so lecker sein. Wenn man es natürlich in totgekochter, labbriger, wässriger Form serviert bekommt entwickelt man nicht nur keinen Geschmack dafür, sondern vermutlich auch Abscheu. Gemüse ist nicht in diesen Dosen geboren worden, wisst ihr.
Eine meiner Lieblingsspeisen heißt Gurkengemüse. Am liebsten mg ich es aus dicken Gurken. Die dünnen Salatgurken, die man früher auch Schlangengurken nannte, stammen von einer unbestäubten Blüte. Die dicken Gurken sind von den befruchteten Blüten. Es gibt inzwischen gezüchtete Gurkensorten, deren Blüte so ver kümmert ist, dass eine bestäubung unmöglich ist und es daher nicht mehr zu dicken Gurken kommt. Das ist schade! Gerade die die dicken Gurken sind am schmackhaftesten. Wenn sie sehr reif sind, sind sie etwas bitter. Allerdings hat das auch seinen Reiz. Mein Vater füllt die dicken urken mit Hackfleisch und schmort sie in einer Kasserolle. ich bevorzuge das schon erwähnte Gurkengemüse. Dazu wird die Gurke in einen Zentimeter dicke Scheiben geschnitten und diese Scheiben werden geviertelt. Die Stücke werden in einen Topf mit etwas Öl gegegebn, in dem Zwiebelstückchen glasig geschwitzt wurden. Etwas anziehen lassen und dann mit einem Schluck Weißwein, Most oder Apfelsaft ablöschen. Andicken mit Stärke und dann Würzen mit Dill. Der Dill wird schließlich nicht umsonst auch Gurkenkraut genannt.
(Wenn man getrockneten Dill verwendet, muss zuerst das Gewürz zugegeben und dann erst angedickt werden.)
Es ist traurig, daß für viele Leute hierzulande Gemüse nur eine »Sättigungsbeilage« zum Fleisch ist. Dabei kann man so unheimlich viel interessante Sachen aus Gemüse machen - und dann gegebenenfalls noch etwas Fleisch dazutun, für den Geschmack.
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