Kiste
Bewertung: 4 Punkt(e)Eine Kiste kann aus Holz, die sogenannte klassische Kiste, oder aus Metall und oder Kunststoff sein. Diese nennt man dann häufig im Vertriebsdeutsch »Container«. Eine Kiste aus Stein nennt man Sarkophag.
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| Der erste Text | am 3.7. 2000 um 23:00:07 Uhr schrieb Dortessa über Kiste |
| Der neuste Text | am 6.11. 2024 um 19:43:03 Uhr schrieb Susanne Chelmsford über Kiste |
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am 30.3. 2009 um 21:40:40 Uhr schrieb
am 11.3. 2008 um 14:14:20 Uhr schrieb
am 20.11. 2010 um 20:52:48 Uhr schrieb |
Eine Kiste kann aus Holz, die sogenannte klassische Kiste, oder aus Metall und oder Kunststoff sein. Diese nennt man dann häufig im Vertriebsdeutsch »Container«. Eine Kiste aus Stein nennt man Sarkophag.
Die Kiste.
Was ist das ?
Ein Kasten aus Holz, wo man Obst hinein legt.
Ein Fernsehgerät, nämlich eine Flimmerkiste. Auch Glotze genannt.
Eine Justizvollzugsanstalt. Sprich: Gefängnis, Zuchthaus, Knast, Kahn, Bau, Bunker u.s.w.
Ein Automobil, kurz Auto genannt.
Ein klapperndes kleines Flugzeug.
Ein Seelenverkäufer. So nennt man Schiff im schlechtem Zustand.
Der Hintern, auch Gesäß, Po oder Arsch genannt.
... und womöglich vieles mehr.
Manchmal packe ich Erinnerungen, Gefühle und Gedanken in eine Kiste.
Die verschliesse ich dann feinsäuberlich und lasse sie stehen.
Manche dieser Kisten wird dann ungeöffnet entsorgt, oder fällt einem Hausabriss zum Opfer, andere stapeln sich im Keller und bleiben für Jahre ungeöffnet, bis ich eines Tages die Musse habe sie zu öffnen und Dinge wiederzufinden, die ich längst vergessen hatte.
Ja und manchmal da gibt es eine Kiste, die wird immer wieder geöffnet und geschlossen, abgegriffen, abgeschabt, darin sind meine Schätze.
In einer der oberen Stuben der Stuttgarter »Kiste« war ich erst ganz allein.
Dann kam jemand, der schweizerisch sprach, dann dann noch einer: es war eine Verabredung.
Der Schweizer war von einer Bühne in Genf (?), wo »Dido und Aeneas« von Purcell aufgeführt werden soll.
Der andere hat das Libretto ins Deutsche übersetzt, oder ist noch dabei, und es muss noch einiges besprochen werden.
Der Übersetzer, Johannes, brachte seinen Sohn mit, einen kleinen Sudanesen, Saidu gerufen.
Um den Schweizer zu erfreuen, war ein Duett aus besagter Oper angesagt (Alt und Sopran); auf Mama: die Alt- Stimme, musste noch gewartet werden.
Mama erschien. Mama war ein Junge, namens René, vielleicht 15. Sehr lebhaft, wohl sehr intelligent.
»Mama hat Abi gemacht mit alles Einsen!« rief Saidu mir zu.
Es wurden noch mehr Gäste erwartet - vielleicht sollte Mamas Abitur gefeiert werden.
Ich wartete auf das Duett; vergeblich, musste aufbrechen.
Wenigstens hat Saidu eine schöne Stelle aus seinem Part immer wieder geträllert.
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