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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 22.11. 2001 um 14:18:40 Uhr schrieb
69-lover über Klitoris-Knospe
Der neuste Text am 2.8. 2020 um 22:03:05 Uhr schrieb
Schmidt, matthias über Klitoris-Knospe
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 6)

am 25.3. 2007 um 15:16:49 Uhr schrieb
Samuel über Klitoris-Knospe

am 27.6. 2006 um 08:39:27 Uhr schrieb
Lieblingsjünger über Klitoris-Knospe

am 3.2. 2007 um 14:11:04 Uhr schrieb
baume über Klitoris-Knospe

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Klitoris-Knospe«

Winkel schrieb am 24.7. 2015 um 13:06:47 Uhr zu

Klitoris-Knospe

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Es gehörte die Kraft eines Titanen dazu, durch so viele Jahre diesem Sturme zu trotzen. Die Ausdauer, die Festigkeit, mit der es von Händel geschah, gereicht ihm und dem deutschen Namen zu ewigem Ruhme. Bononcini und Attilio wurden zwar bald aus dem Felde geschlagen, aber alle einzelnen Triumphe hinderten nicht den Zusammenbruch der Akademie. Die zwischen den Anhängern der Cuzzoni und der Faustina Bordone ausbrechenden, bis dahin unerhörten Feindseligkeiten beschleunigten denselben noch. Auch der Wiederbelebungsversuch hatte nur einen verhältnißmäßig kurzen Bestand. Inzwischen hatte ein anderes Theater sich seiner für Cannons geschriebenen Oratorien zu bemächtigen versucht, was Händel veranlaßte, die Sache selbst in die Hände zu nehmen. Die Ausführung seiner „Esther“ mit Dekorationen, doch ohne schauspielerische Aktion öffentlich im Theater, wurde epochemachend. Händel glaubte den hiermit eingeschlagenen Weg weiter verfolgen zu sollen. Die Anstrengungen der Gegner bereiteten seiner „Debora“ aber eine so entschiedene Niederlage, daß er sein nächstes Oratorium gar nicht in London, sondern in Oxford aufführte, wo der Erfolg ihm die Doktorwürde eintrug.

Winkel schrieb am 24.7. 2015 um 13:06:18 Uhr zu

Klitoris-Knospe

Bewertung: 1 Punkt(e)

Der Parteigeist, welcher England seit mehr als hundert Jahren gespalten, hatte sich auch auf die Bühne geworfen. Die puritanischen Gegner derselben griffen natürlich diejenigen Erscheinungen am heftigsten an, die hier die größte Anziehungskraft ausübten. Die Anhänger des Dramas dagegen waren zugleich die erbittertsten Feinde der dasselbe verdrängenden Oper, die Anhänger der nationalen Musik aber die der begünstigten Ausländer.

Glück schrieb am 25.7. 2015 um 12:25:57 Uhr zu

Klitoris-Knospe

Bewertung: 1 Punkt(e)

Höchst interessant ist von da an der Wandel in den Kriegsberichten. Noch am 8. Juni sagen russenfreundliche Zeitungen: „Moukhtar Pascha wurde durch seine kopflosen Dispositionen vom Hause aus gezwungen, seine guten Stellungen in den Gebirgen ohne Schwertstreich aufzugeben.“ Vier Tage später: „Der unglückliche Moukhtar Pascha concentrirt bereits seine Truppen um Erzerum und erwartet dort sein Schicksal. – Erzerum kann sich kaum längere Zeit halten, und so dürfte längstens bis Ende Juni der Feldzug in Armenien beendet sein.“ – Schon drei Tage später „scheint sich die Situation Moukhtar Paschas einigermaßen gebessert zu haben“. Er hat den Russen Olti wieder weggenommen und sie zum Rückzug gezwungen. Daraus geht natürlich „eigentlich nur das Eine hervor, daß die russische Heeresleitung sich entschlossen hat, erst nach der Einnahme von Kars vorzugehen, um mit unverminderter Kraft gegen die Armee Moukhtar’s operiren zu können“.

Schmidt schrieb am 24.7. 2015 um 13:07:38 Uhr zu

Klitoris-Knospe

Bewertung: 1 Punkt(e)

Zum dritten Male wagte Händel, sich an der Gründung einer Oper zu betheiligen. Ein neuer, vier Jahre lang andauernder, verzweifelter Kampf, der ihn Vermögen und Gesundheit kostete. Es war aber, als ob das Unglück seinem Genius neue Schwingen verliehe. In rascher Folge entstanden „Saul“, „Das Alexanderfest“, „Israel in Aegypten“, „Allegro“, „Messias“ – das größte Chorwerk und, wie Herder gesagt: eine christliche Epopöe in Tönen – und „Samfon“. Händel gründete mit diesen Oratorien, die in Wahrheit Musikdramen im größten Stile waren, eine ganz neue Gattung.

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