Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 50, davon 49 (98,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 25 positiv bewertete (50,00%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 8.4. 2001 um 11:50:32 Uhr schrieb
neo fausuto über Wittgenstein
Der neuste Text am 17.6. 2026 um 14:32:29 Uhr schrieb
Christine über Wittgenstein
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 20)

am 29.1. 2003 um 20:22:26 Uhr schrieb
Roland über Wittgenstein

am 17.3. 2009 um 20:25:08 Uhr schrieb
Def über Wittgenstein

am 22.5. 2003 um 17:50:38 Uhr schrieb
Hagen über Wittgenstein

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Wittgenstein«

Nils the Dark Elf schrieb am 30.5. 2001 um 14:54:01 Uhr zu

Wittgenstein

Bewertung: 9 Punkt(e)

In seinem Tractatus Logico-Philosophicus definiert Wittgenstein eine Sprache, die nur noch wenig mit menschlicher Kommunikation zu tun hat, dafür eher einer Programmiersprache ähnelt. Vielleicht sind deswegen die ganzen KI-Forscher so in den frühen Wittgenstein vernarrt. Dummerweise mußte ich erkennen, daß die Sprache im Tractatus kaum noch in der Lage ist, wirklich etwas über die Bedeutung der Dinge auszusagen, weil sie versucht, völlige logische Folgerichtigkeit und Objektivität zu erreichen, während jegliche Bedeutung der Welt notwendigerweise subjektiv sein muß. Da man in Wittgensteins Sprache diese Dinge nicht ausdrücken kann, muß man schweigen - was doch ganz fatal an die modernen Naturwissenschaften erinnert, wo man nur komisch angeguckt wird, wenn man nach der tieferen Bedeutung irgendwelcher Erkenntnisse fragt.

mcnep schrieb am 29.1. 2003 um 20:40:47 Uhr zu

Wittgenstein

Bewertung: 8 Punkt(e)

Ingeborg Bachmann, die Wittgensteinschülerin, kann mir auch nicht erklären, warum p–>q = – p v q ist.
Und den Satz 6 versteht sie auch nicht.
So sind die Philosophen.
Und die Lyrikerinnen.
Mein Gedicht ist mein Messer.
Mein Gedicht ist mein Dosenöffner.
Wittgenstein soll so empfindlich gewesen sein, daß er den Geruch einer Frau nicht ertragen konnte.
Der zarte Mensch.

Hubert Fichte: Alte Welt, S. 361/2

neo fausuto schrieb am 8.4. 2001 um 20:47:46 Uhr zu

Wittgenstein

Bewertung: 11 Punkt(e)

Derek Jarman: Wittgenstein.
Daß Wittgenstein schwul war, hat das irgendwas mit seiner Philosophie zu tun? Jedenfalls hat der schwule Jarman einen traumhaft schönen Film über Wittgenstein gedreht.

ungerichteter Graf schrieb am 6.12. 2018 um 23:46:28 Uhr zu

Wittgenstein

Bewertung: 1 Punkt(e)

Meine erste Begegnung mit Wittgenstein waren philosophische Diskussionen, in denen mein Partner Wittgenstein erwähnte. Ich lass kurze Zeit später den Tractatus, war damals noch viel zu jung für sowas.
Klar, damals war für mich der 6. Abschnitt interessanter. Heute wäre ich beim 7. angekommen. Dem Schweigen. Das hat W. im entscheidenden Moment nicht getan: die Frucht sind die philosophischen Untersuchungen.

Wen interessiert, was ein anonymer Troll im Internet über sein privates Verhältnis zu einem lange toten Philosophen erzählt? Habe ich das Schweigen im entscheidenden Moment verpasst? - ich weiß es nicht. Bin ja der »ungerichtete« Graf.

Vielleicht noch einen Punkt: Wittgenstein wäre in der heutigen Debatte wahrscheinlich der totale Aussenseiter und hätte nicht mal die Bedeutung erlangt, die er erlangt hat.
Als Philosoph war er auf der Suche nach grundsätzlichen Antworten.

elfboi schrieb am 14.6. 2002 um 22:35:04 Uhr zu

Wittgenstein

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Sprache im Tractatus Logico-Philosophicus versucht, totale Geschlossenheit, Vollständigkeit und Widerspruchsfreiheit zu erreichen. Dummerweise hat bereits Gödel gezeigt, daß das gar nicht möglich ist, denn auch wenn Wittgenstein die Sprache so streng definiert, daß sie mehr an Mathematik als an eine natürliche Sprache erinnert, so wäre sie selbst dann notwendigerweise unvollständig, wenn sie tatsächlich mathematische Strenge erreichte, und ebenso voller versteckter Widersprüche.

Johnny schrieb am 8.4. 2001 um 15:28:15 Uhr zu

Wittgenstein

Bewertung: 7 Punkt(e)

»Wovon man nicht sprechen kann, darüber muß man schweigenDas ist der berühmte Schlußsatz des »Tractatus«.
Die Aufgabe der Philosophie, wie Wittgenstein sie versteht, ist dafür zu sorgen, daß das Denken den Fallen entgeht, die ihm die Sprache stellt.

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