verbluten
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ein auto im morgengrauen.
ein unfall auf einer landstraße.
ich allein, kein mensch weit und breit.
ich versuche wegzurobben, aber schnell habe ich keine kraft mehr und liege fest. ich liege im graben und verblute und ich werde mir meines körpers bewußt.
ich spüre ihn immer weniger.
es wird kälter und kälter.
ich spüre, wie ich meinen körper verlasse, ihn immer weniger spürend.
es ist kalt.
meine gedanken werden abstrakt.
meine freundin, mein leben,
die sonne geht auf.
es wird immer noch kälter...