überflüssig
Bewertung: 2 Punkt(e)Ich denke , vom Überfluss zum Überdruss ist es manchmal nur ein Schritt .
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 87, davon 85 (97,70%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 22 positiv bewertete (25,29%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 117 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,000 Punkte, 40 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 23.12. 1999 um 13:03:13 Uhr schrieb Divinia über überflüssig |
| Der neuste Text | am 24.11. 2023 um 00:21:13 Uhr schrieb Thomas Müller über überflüssig |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 40) |
am 15.9. 2002 um 18:38:29 Uhr schrieb
am 18.12. 2002 um 16:54:40 Uhr schrieb
am 8.4. 2010 um 08:51:27 Uhr schrieb |
Ich denke , vom Überfluss zum Überdruss ist es manchmal nur ein Schritt .
Eines Tages schrieb ich soviel Scheisse, dass sie überflüssig wurde -
Ich mag überflüssige und vor allem Sinnlose Dinge. Sie spiegeln unsere Kultur besser wieder, als die zeitgenössische Kunst. Wenn einer von euch mal wieder an der Welt verzweifelt und zufällig grade in Hamburg ist, sollte er zum U- Bahnhof Barmbek fahren und dort den Bahnsteig aufsuchen, von dem man mit der U2 stadteinwärts fahren kann. Dort befindet sich ein Kiosk, der die beeindruckenste Sammlung moderner Kulturmahnmale beheimatet, die ich kenne. Das Betrachten dieser auf brutale Weise überflüssigen Gegenstände hat mir schon aus so mancher Krise geholfen.
Meinst Du, wenn wir uns umbringen und an Odin s tafel sitzen, ist es viel anders als jetzt?
Überfluss hält uns am Leben. Darum halten wir Überfluss nicht für überflüssig und verlangen Wachstum ohne Grenzen. Mit immer mehr und mehr Redundanz wollen wir die Distanz zwischen uns und dem Tod vergrößern. Wir suchen aber auch nach Möglichkeiten, Überfluss zu bekämpfen. Ob Überfluss »gut« oder »schlecht« ist, wird nämlich schlicht davon bestimmt, ob es meiner oder Deiner ist. Redundanz wird mit Überfluss assoziiert, aber das Individuum betreibt natürlich die Maximierung seiner eigenen Redundanz. Erst bei Anderen wird sie als legitim ausbeutbarer Überfluss angesehen, von mir selbst für mich selbst dagegen als Erweiterung meines Freiraums erstrebt. Wo alles möglich ist, sind zum Beispiel die Freizeit, die Gesundheit und das Vermögen Anderer von mir beanspruchte Redundanz. Die Freizeit des Anderen ist für mich die Faulheit das Anderen, die mich selbst am Faulenzen hindert.
| Einige zufällige Stichwörter |
Gebieterin
Misanthropie
ANTIMYSTIK
Teresa
Mühsal
|