| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
104, davon 99 (95,19%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 22 positiv bewertete (21,15%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
396 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung |
-0,096 Punkte, 53 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 3.4. 2003 um 05:41:50 Uhr schrieb wuming
über GEHORSAM |
| Der neuste Text |
am 1.3. 2026 um 10:35:28 Uhr schrieb GWally
über GEHORSAM |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 53) |
am 27.10. 2015 um 20:16:02 Uhr schrieb Christine über GEHORSAM
am 31.3. 2021 um 07:14:35 Uhr schrieb Christine über GEHORSAM
am 11.12. 2023 um 19:23:47 Uhr schrieb Ann-Katrin über GEHORSAM
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »GEHORSAM«
Dipl-Soz. Roswitha R. schrieb am 4.1. 2019 um 09:54:51 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Auch hier einmal mein Kommentar zu Iras Artikel.
Gewiss ,gehorchen hat Funktion,hat Vor und Nachteile und sicher für uns Frauen auch sexuelle ( wie Ira sie beschreibt) wie auch anthropologische Aspekte.Trotzdem handelt es sich um ein sehr vielschichtiges Phänomen.Ich sehe den Begriff Gehorsam in engem inhaltlichem Zusammenhang zu Termini wie sozialer Konformität,sozialem Anpassungsdruck u.a.Gehorsam kann also das zurechtfinden in sozialen Situationen erleichtern,konfliktmindernd wirken aber auch zu einem gefährlichen Verzicht auf eigene Entwicklung führen.Nachweislich ( als Ergebnis seriöser Studien) ist die Neigung zu gehorsamen Verhalten bei Frauen mehrfach größer ausgeprägt als bei Männern,die beim Einfordern von Gehorsam durch Autoritäten fast immer in den Reaktanz- und »Kriegsmodus« gehen.Definitiv haben wir es hier mit zwei geschlechtsspezifisch unterschiedlichen Strategien zu tun um soziale Situationen zu meistern.Vermutlich sind ausschlaggebend für diese Unterschiedlichkeit die Themen Selbst,Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein.Während Männer ihr Selbst und Selbstwertgefühl durch Reaktanz und Kampf erhalten ( würden sie sich unterwerfen hätte das erheblichen Selbstwertverlust zur Folge) verlieren Frauen ,die gehorchen nicht an Selbstwert,so das ihnen eine Anpassung ( Gehorchensstrategie) keineswegs unmöglich erscheint.Dies hat sicher,entgegen den ( sorry pseudowissenschaftlichen Gender-Ideologien)auch etwas damit zu tun,das Frauen häufiger im sozialen Kontext Ziele von Konsens und Harmonie anstreben,während der Selbstwert von Männern eher an Erfolg und soziale Macht gebunden ist.
Ich schrieb am 13.8. 2005 um 22:12:16 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Das Lied vom gehorsamen Mägdlein
Die Mutter sprach in ernstem Ton:
„Du zählst nun sechzehn Jahre schon;
Drum, Herzblatt, nimm dich stets in acht,
Besonders bei der Nacht.
Verlier dich von dem Lebenspfad
Nie seitwärts ins Geheg.
Geh immer artig kerzengrad
Den goldenen Mittelweg.“
Da kommt nun in der Dämmerstund
Des Pulvermüllers Heinrich und
Küßt mich - mir ward gleich angst und bang –
Wohl auf die rechte Wang:
„O Heinrich, das verbitt ich mir;
Sieht’s Mutter, setzt es Schläg’.
Am allerbesten wählen wir
Den goldenen Mittelweg.“
Und plötzlich schreit er glutentflammt:
„Ich führe dich zum Standesamt! “ –
„Schweig“, sag ich, „unverschämter Wicht;
Dahin bringst du mich nicht!“ –
Da flüstert er und freut sich schier,
Weil ich’s mir überleg:
„Nun gut, mein Schatz, dann wählen wir
Den goldenen Mittelweg.“
Und wenn ich nun zur Ruh mich leg,
Mir träumt vom goldenen Mittelweg;
Mein Spielzeug macht mir kein Pläsier,
Ich gäb es gern dafür,
Gäb meine Schuh, mein Röcklein fein,
Weiß Gott, ich gäb noch mehr;
Hätt nie geglaubt, daß ich solch ein
Gehorsam Mägdlein wär.
Frank Wedekind
Hans*im*Glück schrieb am 13.6. 2005 um 22:25:44 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Das Lied vom gehorsamen Mägdlein
Die Mutter sprach in ernstem Ton:
„Du zählst nun sechzehn Jahre schon;
Drum, Herzblatt, nimm dich stets in acht,
Besonders bei der Nacht.
Verlier dich von dem Lebenspfad
Nie seitwärts ins Geheg.
Geh immer artig kerzengrad
Den goldenen Mittelweg.“
Da kommt nun in der Dämmerstund
Des Pulvermüllers Heinrich und
Küßt mich - mir ward gleich angst und bang –
Wohl auf die rechte Wang:
„O Heinrich, das verbitt ich mir;
Sieht’s Mutter, setzt es Schläg’.
Am allerbesten wählen wir
Den goldenen Mittelweg.“
Und plötzlich schreit er glutentflammt:
„Ich führe dich zum Standesamt! “ –
„Schweig“, sag ich, „unverschämter Wicht;
Dahin bringst du mich nicht!“ –
Da flüstert er und freut sich schier,
Weil ich’s mir überleg:
„Nun gut, mein Schatz, dann wählen wir
Den goldenen Mittelweg.“
Und wenn ich nun zur Ruh mich leg,
Mir träumt vom goldenen Mittelweg;
Mein Spielzeug macht mir kein Pläsier,
Ich gäb es gern dafür,
Gäb meine Schuh, mein Röcklein fein,
Weiß Gott, ich gäb noch mehr;
Hätt nie geglaubt, daß ich solch ein
Gehorsam Mägdlein wär.
Frank Wedekind
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