Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 76, davon 75 (98,68%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 29 positiv bewertete (38,16%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 24.10. 2000 um 16:19:39 Uhr schrieb
hinkelchen über Gerechtigkeit
Der neuste Text am 23.11. 2024 um 09:15:09 Uhr schrieb
gerhard über Gerechtigkeit
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 32)

am 22.1. 2014 um 18:53:31 Uhr schrieb
Freno d'Emergenza über Gerechtigkeit

am 18.2. 2012 um 00:41:43 Uhr schrieb
Die Leiche über Gerechtigkeit

am 25.1. 2006 um 09:00:03 Uhr schrieb
bfo über Gerechtigkeit

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Gerechtigkeit«

Freno d'Emergenza schrieb am 3.1. 2015 um 18:30:50 Uhr zu

Gerechtigkeit

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ein von mir sehr geschätzter Chirurg - er hat mich mehrfach opereriert - hat an der Tür seines Sprechzimmers folgenden Aushang (sinngemäß):

"Sehr geehrte Patienten !

Ich bemühe mich, alle Patienten GERECHT (Hervorhebung von mir) in der Reihenfolge ihres Erscheinens aufzurufen. Leider muß hiervon aus medizinischen Gründen häufig abgewichen werden. So haben zB Notfälle, Kinder, Schmerzpatienten und Schwerbehinderte stets Vorrang.

Ich bitte um Ihr Verständnis !

Dr. med. Wegschneider (Chefarzt)"

(Auch der Name des Arztes ist natürlich verändert.)

Dieser Aushang, im Grunde ja schon die Notwendigkeit eines solchen Aushanges zeigt, in wieweit der Begriff der Gerechtigkeit in diesem Lande schon vor die Hunde gekommen ist: billigstes, primitivstes Rasenmäher-Prinzip: jedem das Gleiche, nach Grundsätzen, die selbst dem Dümmsten unmittelbar einsichtig sind, wie das sogen. Müller-Prinzip: wer zu erst kommt, mahlt zuerst.

Ich habe viel Zeit im Wartebereich dieses geschätzten Arztes verbringen müssen, und immer und immer wieder erleben müssen, das des wohlmeinenden Aushangs zum Trotz irgendwelche Leute von gesundem Volksempfinden fast eine Revolte anzettelten, weil »schon wieder jemand dran war, der hinter mir gekommen istOb dieser jemand mit zwei Infusionen am Arm und Sauerstoffmaske vorm Gesicht auf dem Rollstuhl ins Sprechzimmer geschoben wurde, interessiert diese Leute nicht - und nicht ihr Empfinden von »Gerechtigkeit«. Eine Zeitlang habe ich versucht, mit diesen selbsternannten Vorkämpfern für die Gerechtigkeit im Wartezimmer zu diskutieren. Auch das interessiert sie nicht. Sie antworten dann einfach nicht, gucken demonstrativ in die andere Richtung, geben für ein paar Minuten Ruhe, und dann fangen sie wieder von vorne an »Wo bleibt den hier die Gerechtigkeit ?!«
Nein, das Wort hat keinen schönen Klang mehr für mich.

wolf schrieb am 5.11. 2002 um 00:17:36 Uhr zu

Gerechtigkeit

Bewertung: 2 Punkt(e)

Gerechtigkeit für ClaudiaAmm und GünterLamprecht!!
__________________________________________________

ZITAT:

Werden Sie die Geschehnisse von BadReichenhall zu einem Drehbuch verarbeiten?

»Zu einem Drehbuch nicht, aber ich sammle Material für eine Dokumentation mit dem vorläufigen Arbeitstitel «Das Protokoll». Ich erzähle darin den Vorgang, wie er passiert ist. Die polizeilichen Ermittlungen und die staatsanwaltlichen Entscheidungen stelle ich gegenüber. Der Leser soll sich selbst ein Bild machen und feststellen, dass die Polizei mit ihren Aussagen ganz schön manipuliert hat

Copyright © 1999, 2000, 2001, 2002 Neue Osnabrücker Zeitung.
Zitate nur mit Quellenangabe

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Liquidationsdefensive schrieb am 18.8. 2002 um 12:37:31 Uhr zu

Gerechtigkeit

Bewertung: 2 Punkt(e)

Gerechtigkeit ist das wichtigste Prinzip jeder Gesellschaft, wichtiger als Freiheit, da der Mensch als soziales Wesen mit seiner prinzipiell unbegrenzten individuellen Freiheit irgendwann an die Grenze der Freiheit des Anderen stößt und sie nur gewaltsam über diese Grenze hinaus ausdehnen kann, indem er das gerechte Gleichgewicht der Freiheit aller verletzt. Realistisch betrachtet, sind zur Herstellung und Erhaltung der Gerechtigkeit in irgendeiner Form Gewalten erforderlich, welche die eine Freiheit beschränken, die auf Kosten der anderen Freiheit geht. Unrealistisch betrachtet können wir auf die Utopie setzen, diese Gewalten seien nicht notwendig, weil jeder Einzelne vernünftige Einsicht in seine Grenzen hat und sich diese selbst auferlegt.
Auf der anderen Seite ist Gerechtigkeit nicht viel wert, wenn sie nur die Gleichheit der Knechtschaft und Unfreiheit aller ist. Es kommt also, als Zielsetzung, darauf an, die Freiheit aller zu maximieren, allerdings unter der entscheidenden Randbedingung der Gerechtigkeit.

Karin Maria schrieb am 9.4. 2001 um 08:35:00 Uhr zu

Gerechtigkeit

Bewertung: 2 Punkt(e)

Das sagte XIV. Dalai Lama: »Oft fragt man mich, ob ich wütend auf die Chinesen für alles bin, was geschehen ist. Richtig ist, das ich manchmal die Geduld verliere, aber dann sorge ich mich um sie und fühle mit ihnen. Ich nehme ihr Leid, ihren Ärger und ihre Unwissenheit in meine Gebete auf... und kann ihnen Mitgefühl entgegenbringen. So werde ich mich auch in Zukunft verhalten

doG(ismus) schrieb am 5.12. 2001 um 18:00:21 Uhr zu

Gerechtigkeit

Bewertung: 3 Punkt(e)

...die gerechtigkeit ist eine die freiheit begrenzente idee, sie ist sozusagen deren korrektiv. wobei sie nur deklaratorisch ist, wenn man die freiheit als die freiheit eines jedermans versteht, da die freiheit so verstanden das korrektiv der gerechtigekeit bereits beinhaltet: wenn eines jeden freiheit garantiert ist, kann keiner des anderen anspruch durch excessive auslebung seines verlangens verkürzen. versteht ihr mich...

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