Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Parasomnie«
mcnep schrieb am 14.5. 2004 um 21:52:19 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Ein relativ häufig wiederkehrendes Moment meiner frühen Kindheit, mit etwa 4 bis 6: Wir wohnten schon in M*, aber ich schlief noch in einem wenngleich heruntergeklappten hölzernen Gitterbett: dort verfolgte mich ein immer ähnlicher Traum, der auf die Verfolgung durch den personifizierten Tod herausläuft, eine menschenleere Stadt, in der ich die Schritte des Verfolgers über viele hundert Meter oder gar Kilometer höre, was jedoch trotz der Entfernung keine Beruhigung birgt, da ich weiß, daß er die größere Ausdauer hat, er ist der Übererwachsene, zudem weiß ich ohne Blickkontakt nicht, wohin ich fliehen soll. Schließlich gelange ich nach Hause (zuvor stand ich fast immer auf dem 'Jubiläumsplatz' dem scheußlich verbauten Herz der Heimatstadt und Ausgangspunkt für die langweiligen Busfahrten in die Unikliniken der benachbarten Großstadt zur Nachuntersuchung), lege mich ins Bett, jedoch in das meiner Eltern, die auch nicht da sind, es gibt nur noch den Tod und mich auf der Welt. Das Bett fängt plötzlich an zu kreiseln, wie ein Spielplatzkarussel, immer schneller, es ist kurz der einzig glückliche Moment des Traums, aber schließlich höre ich wieder die Schritte, mir wird schwindelig, ich habe keine Kontrolle über das ganze, wache auf und fange an zu schreien. Versuche zumindest zu schreien, denn, und da bin ich in der Wirklichkeit angekommen, auch meine Mutter hat mir bestätigt, das sie mich in dieser Zeit häufig im Schlafzimmer antraf, im Bett stehend oder liegend, manchmal auch schon bis zur Wohnzimmertür gekommen, verstört, weinend manchmal, aber für mehrere Minuten hätte ich kein Wort sprechen können, was nach ihrer und meiner Erinnerung mehrere Dutzend mal vorgekommen sein muß.
Aazt schrieb am 5.11. 2006 um 11:38:40 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
seltsamer fund, das eine, wie das andere:
Dyssomnien. Primär psychogene Zustandsbilder mit einer Störung von Dauer, Qualität oder Zeitpunkt des Schlafes, die deutlichen Leidensdruck verursacht oder sich störend auf die soziale und schulisch-berufliche Leistungsfähigkeit auswirkt. Das Häufigkeitsmaximum der Insomnien liegt im Kleinkindalter, das der übrigen Dyssomnien in der Adoleszenz.
Die hierunter beschriebenen Schlafstörungen sind häufig Symptome anderer psychischer oder körperlicher Erkrankungen, bzw. zusätzliche psychische und/oder körperliche Faktoren können die Schlafstörung beeinflussen. Nichtorganische Schlafstörungen werden als eigenständiges Störungsbild diagnostiziert, wenn die Schlafbeschwerden im Vordergrund der Symptomatik stehen. Organische Ursachen der Schlafstörung müssen ausgeschlossen sein.
Parasomnien. Abnorme Episoden von Verhaltensmustern oder physiologischen Ereignissen, die während des Schlafs oder des Schlaf-Wach-Übergangs auftreten. Das Häufigkeitsmaximum liegt in der Kindheit, nach der Pubertät treten die Parasomnien nur noch selten, meist in Verbindung mit psychopathologischen Auffälligkeiten auf.
Euer aazt
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