Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Saxophon«
Der Hutmann schrieb am 5.8. 1999 um 10:51:00 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Meine silberne Lunge, der Riemen kerbt in den Nacken. Handwechsel üben, Quartenlicks. Bohren, direkt am Hörbein. Zwischen die Augen den Ton schleudern, Tanzen auf dem Ride. Immer wieder Lament, Ebmajer, a-, eine Brücke zwischen zwei Takten bauen. Dünne Pfeiler ragen aus dem Stück, springen, taumeln, weiterspielen....
U3mancer schrieb am 10.6. 1999 um 09:18:11 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Das Saxophon ist in Verruf gekommen, weil zuviele Dilettanten damit 'rummachen. Bill Clinton, Bud Spencer, Woody Allen (letzterer nur ausnahmsweise, meist mit Klarinette). Von einem Könner gespielt (z.B. Courtney Pine oder Branford Marsalis) ist es ein fantastisches Musikinstrument.
Höflichkeitsliga schrieb am 20.1. 2003 um 15:33:30 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Das Saxophon ist ein schönes Instrument, nicht so sehr im Jazz, da nervt es eigentlich, na gut, geht auch, aber vor allem in der schönen neben-Jazz populärmusik, und da wird es heutzutage viel zu selten eingesetzt, das müsste man den herren Musikern mal erzählen, meines aber habe ich verkauft, diese Lücke werde ich nicht mehr füllen können, wie auch...
Samuel Ngungo schrieb am 29.12. 2003 um 17:40:50 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Das Saxophon ist das passende Musikinstrument schlechthin für unseren individualisierten Zeitgeist, denn kein anderes Instrument erlaubt, ja erzwingt geradezu einen derart persönlichen Klang, anhand dessen der jeweilige Spieler leicht identifiziert werden kann. Mein Kollege im Nachbarbüro hat fast den ganzen Arbeitstag lang Jazz von Kassette oder CD laufen, anders könnte er seine Arbeit anscheinend nicht ertragen. Einmal rief ich hinüber: »Ah, Ben Webster!«. Den Song kannte ich nicht, aber dieser zärtliche und gleichzeitig voluminöse, mit ganz viel Atem gespielte Ton: das konnte nur ER sein. Manchmal ist nur noch ein Luftstrom zu vernehmen, der eigentlich gar keinen Tonwert mehr besitzt. Noch mehr staunte mein Kollege, als ich einmal Earnie Watts erkannte, den sein strahlender, fast an eine Trompete erinnernder Saxophonklang verraten hatte.
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