rumspinnen
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»man wird ja mal rumspinnen dürfen...«
warum denn nicht?! wer weiß denn schon was morgen ist? träume haben dürfen, fallenlassendürfen, überglücklich sein.
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| Der erste Text | am 19.10. 2001 um 20:29:53 Uhr schrieb Hallo ich! über rumspinnen |
| Der neuste Text | am 26.9. 2024 um 21:47:09 Uhr schrieb Rufus über rumspinnen |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 7) |
am 6.1. 2004 um 22:32:10 Uhr schrieb
am 15.1. 2004 um 19:33:21 Uhr schrieb
am 16.2. 2004 um 23:48:40 Uhr schrieb |
»man wird ja mal rumspinnen dürfen...«
warum denn nicht?! wer weiß denn schon was morgen ist? träume haben dürfen, fallenlassendürfen, überglücklich sein.
man reinige seine dachrinne und stosse auf ganze kolonien von spinnen, die dort ihr lager aufgeschlagen haben. man entnehmen die fettesten von ihnen(den rest verbrennt man einfach)und befreie sie vom schmodder. man rasiere die, welche mit allerlei haaren gesegnet sind. während die spinnen unter der dem rotlicht trocknen und bereits etwas vorgaren, bereite man das bad für die brut. ein dekoratives dickwandiges glas eignet sich hervorragend. man schubse die trockenen und leicht durchen, rasierten spinnen in das glas und giesse mit mind. 45%igem rum auf, brauner ist besser. während die nichtschwimmer bereits absaufen und die schwimmer versuchen, aus dem aquarium zu entkommen, verschliesse man das glas luftdicht. man brüht sich schnell noch einen tee, um das spektakel des todeskampfs bei einer heissen tasse so richtig geniessen zu können. man stelle hernach das behältnis an einen dunklen kühlen ort und harre der dinge, die da kommen sollen - nämlich die hochzeit eines verhassten freundes. also bowle wie üblich ansetzen, rumspinnen hinein und den verhassten freund mit verbundenen augen probieren lassen.
lass uns noch 1 bisschen rumspinnen: vielleicht kriegen wir die spinne rum, zu spinnspinnen, mal hier, mal da, bis sie einen weberknecht trifft: ein weberknecht ist keine spinne, sagt der spinner reinbold, ar-achnologe, ach ach, was der schon weiß mit seiner dienstbotenmentalität ist er doch tatsächlich auf den weber-knecht gekommen, dann schon lieber auf den hund wie die zecke
vergisses, wir spinnen nicht mehr rum, sondern gehn jetzt tauben jagen, die kleinen gelben, ach so, das sind kanarienvögel... vier stück machen eine butterblume - von der farbe her. für den kinder-kunstpfad im wald, weben wir durchs gitter...
himmel wo ist denn hier das ende? - muss mal grad weg und es finden
Schreckliche, ja entsetzliche Viecher. Groß wie Bacardiflaschen und alkoholisch duftende Netze spinnend in denen sich vor allem Delirierende verfangen.
warten stachelt zum rumspinnen an. warten ist eigentlich eine super verhasste sache. warten ist schrecklich langweilig und nervtötend und zeitverschwendend. warten treibt zum wahnsinn. dabei entstehen höchst interessante spinnereien und irrwitzige vorstellungen.
darüber schreibe ich jetzt ein buch.
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