Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 22, davon 22 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 12 positiv bewertete (54,55%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 11.1. 2001 um 15:29:39 Uhr schrieb
Etnröhegerd über Junggesellenmaschine
Der neuste Text am 7.11. 2019 um 19:22:36 Uhr schrieb
Monika über Junggesellenmaschine
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 7)

am 7.4. 2005 um 00:14:22 Uhr schrieb
Höflich über Junggesellenmaschine

am 7.4. 2005 um 00:10:03 Uhr schrieb
Thomas Spring über Junggesellenmaschine

am 7.4. 2005 um 00:06:01 Uhr schrieb
0.M. über Junggesellenmaschine

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Junggesellenmaschine«

hei+co schrieb am 6.4. 2005 um 14:29:07 Uhr zu

Junggesellenmaschine

Bewertung: 1 Punkt(e)

bin ich junggeselle?
die wunschmaschinen haben weder mit gadgets oder kleinsterfindungen (á la netzliteraturwettbewerb) noch mit phantasien etwas zu tun. vielmehr, sie haben, allerdings in einem konträren sinne. denn die gadgets, die netzliteraturen, die schlauen diskurse in mailinglisten ... die phantasien sind reststücke von wunschmaschinen, die den spezifischen gesetzen des externen marktes (des kapitalistischen marktes, den netzwerken und neuen (*** neu deleuzianischer begriff für globalisierte netzwerke ...***) oder denen des internen marktes (der psychoanalyse, den gelebten lebenskünsten ....) unterworfen sind.
weder lassen sich die wunschmaschinen auf die anpassung von realen oder von fragmenten realer maschinen an symbolisches funktionieren noch an traumgebilde imaginär funktionierender phantasiemaschinen zurückführen. in beiden fällen handelt es sich um die verkehrung eines produktionselements in einen individuellen konsumptionsmechanismus. ...
(deleuze/guattari: anti-ödipus. kapitalismus und schizophrenie,, paris 1997, f/m 1977, s. 497)

Etnröhegerd schrieb am 11.1. 2001 um 15:29:39 Uhr zu

Junggesellenmaschine

Bewertung: 6 Punkt(e)

Sie arbeiten unentwegt. Sie behaupten von sich, garnicht so zu heißen. Sie sind das Surrogat, das sich für das echte ausgibt, schlimmer noch behauptet: »Even better than the real thing..« zu sein. Vermutlich ist diese Maschine weder männlich noch weiblich. Entweder stößt sie zu, dringt ein oder wird getroffen, läßt herein: der Assoziations-Blaster ist Perfektion dieser Maschine: momentan weiß ich nicht, warum ich hier sitze, wahrscheinlich aber, weil mir doch schon bewußt ist, daß es tausend bessere Sachen zu tun gäbe und dieses Bewußtsein vernichtet gehört, besser umgarnt, verträumt, betäubt, verniedlicht und aus-gelebt gehört: Denk an mich, wenn du deine Zeit verschwendest.

cpt. trips schrieb am 31.1. 2001 um 13:28:35 Uhr zu

Junggesellenmaschine

Bewertung: 4 Punkt(e)

Junggesellenmaschine

Michel Carroughes hat unter der Bezeichnung der »zölibatären Maschinen« eine Anzahl Maschinen der Phantasie hervorgehoben, die er in der Literatur gefunden hat (»Junggesellenmaschine« von Duchamps, »Stafkolonie« von Kafka, gewisse Maschinen von E.A.Poe, Raymond Roussel oder Jarry...) Die zölibatären Maschinen zeugen durch ihre Qualen und Projektionen. Alles: ihr Räderwerk, ihr Fahrgestell, ihre Scheren, Nadeln, Geliebten und Strahlen unterscheiden sie von einer paranoischen Maschine. Auf die Frage: was produziert die zölibatäre Maschine, was wird vermittels ihrer produziert? scheint die Antwort zu lauten: intensive Quantitäten.

hei+co schrieb am 6.4. 2005 um 14:36:32 Uhr zu

Junggesellenmaschine

Bewertung: 1 Punkt(e)

(wir haben sie weder erfunden noch imitiert, wir sind ihre geistigen väter ebensowenig wie ihre folgsamen kinder. unser verhältnis zu ihnen spiegelt sich darin; wir bevölkern die technisch-gesellschaftlichen maschinen mit wunschmaschinen, dazu und zu nichts anderem sind wir in der lage.
zugleich gilt: die technisch- gesellschaftlichen maschinen sind nur konglomerate von wunschmaschinen unter historisch bestimmten molaren bedingungen; und, die wunschmaschinen sind die auf ihre bestimmenden molekularen bedingungen übertragenen technischen und gesellschaftlichen maschinen.)
(deleuze/guattari: anti-ödipus. kapitalismus und schizophrenie,, paris 1997, f/m 1977, s. 512)

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