Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 60, davon 60 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 27 positiv bewertete (45,00%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 7.4. 2001 um 19:04:21 Uhr schrieb
Anna über Prüfung
Der neuste Text am 7.1. 2017 um 19:45:33 Uhr schrieb
Feuerwehrmann Siggi über Prüfung
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 30)

am 16.1. 2016 um 10:00:26 Uhr schrieb
Christine über Prüfung

am 30.1. 2011 um 15:13:54 Uhr schrieb
Schmidt über Prüfung

am 8.10. 2014 um 23:48:49 Uhr schrieb
Schmidt über Prüfung

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Prüfung«

das Bing! schrieb am 30.11. 2006 um 22:06:52 Uhr zu

Prüfung

Bewertung: 3 Punkt(e)

kann man sich rund 1500 seiten in vier wochen reinpauken?
man kann.
welche auswirkungen hat das?

1. chronisch leerer kühlschrank -man kommt nicht mehr zum einkaufen
2. sehnenscheidenentzündung in der schreibhand -notizen
3. übervolles bankkonto -keine zeit zum geld ausgeben
4. pickel -der stress
5. schlafmangel -»die letzten 40 seiten dieses kapitels schaff ich heute auch noch«
6. verdreckte wohnung -kann nicht putzen. ich muss lernen!
7. enthaltsamkeit -sex? was war das doch gleich?
8. intensives träumen -translationsinitiationsfaktor eIF2 wird durch phosphorylierung gehemmt und kann mich deswegen nicht anrufen
9. weltmeister im schnelltippen -übung für die diplomarbeit
10. frühaufsteher -sonst ist der tag schon wieder rum...
11. kindermord -das kleinkind im 3. stock ist zu laut
12. isolation -»du, ich schaff das heute wieder nicht«
13. mitgefühl -»ich weiß genau, wie es dir geht«
14. wahnsinn -panikattacken, ständiger wechsel zwischen depression und euphorie, unruhe, wahrnehmungsstörungen

...ich hab noch ein paar wochen...noch...

Die Leiche schrieb am 17.12. 2007 um 09:47:44 Uhr zu

Prüfung

Bewertung: 2 Punkt(e)

Prüfungen sollen eine Auslese der Besten darstellen - dies ist die Wurzel der Universität: Rekrutierungsstelle für fürstliche Räte. Die besten durften an die Höfe, die weniger guten mußten sonst sehen, wo sie unterkamen - an den kleineren Höfen und Ständen war das aber kein Problem. Heutezutage ist diese Vergabe von Berufsschancen eine schwierigere Sache. Es sind nicht mehr ein paar Dutzend, die jedes Jahr geprüft werden, sondern ein paar hundert, ja tausende in den Massenfächern. Nun ist das kein Problem, auch bei tausenden objektiv festzustellen, wer so grottenschlecht ist, daß man ihn nicht auf die Menschheit loslassen darf. Aber wer von den tausend so gut ist, daß er die zehn Stellen bei Hof (im Staatsdienst) bekommt - das wird mit zunehmender Zahl immer schwieriger, und irgendwann komplett unmöglich.
Eine Prüfung ist aus der Natur der Sache stets eine Stichprobe. Nur wenige Sektoren eines großen Stoffgebietes werden wirklich abgefragt. Wer zufälligerweise in diesen Abschnitten besonders »fit« ist, hat einen zufälligen, dh willkürlichen Vorteil. Auch ist eine Differenzierung im guten viel schwieriger, als im schlechten. Die Grenze zwischen »eins« und »zwei« - oftmals eine schicksalshafte Entscheidung für den Kandidaten - ist oftmals nur eine Grenze im subjektiven Geschmack der Prüfer. Trotzdem hält man daran fest, daß diese Differenzierungen, die oftmals auf 2 Stellen hinterm Komma ausgerechnet werden, objektiv seien. Wer eine 1,73 hat, sei besser, als jemand, der eine 1,74 habe. Und das ist natürlich totaler Kokolores.

Die Leiche schrieb am 18.12. 2007 um 22:00:29 Uhr zu

Prüfung

Bewertung: 4 Punkt(e)

In meiner Assistentenzeit hatte ich einmal eine Studentin als Prüfungskandidatin zu betreuen, die ich sehr mochte. Es war eine dieser angenehm stillen Frauen, die mitunter sehr lange nachdachten, bevor sie sprachen. Sie war nebenbei auch sehr unkompliziert in ihrer Art, und das war etwas ungewöhnlich - sie war nämlich nicht nur sehr gutaussehend, sondern sogar richtig schön, hatte einen »look« mit ihrem Schlafzimmerblick und ihren aparten grau-blonden Haaren. Regelrecht erfrischend war es, daß sie hinsichtlich ihres Aussehens sehr unprätentiös gewesen war, und davon absah, ihr Fleisch in die Auslage zu legen.
Leider war sie in dem Prüfungsfach, daß ich zu betreuen hatte, nicht gerade gut. Nicht unbedingt grottenschlecht - aber ... naja. In Kenntnis also nicht nur ihrer Schwachstellen, sondern auch denen, meines lieben Professors, machte ich ihr also einen unmoralischen Vorschlag. Sie sah mich zuerst sehr komisch an, und dann sehr ernst.

Und sie kam zur Mündlichen Prüfung - ich hatte ihr genau erklärt, wo sie sitzen würde, und wo der gute Professor - mit so einem Flatterteil an, das sich eigentlich ganz sittsam ansah, solange sie stand. In dem niedrigen Sessel jedoch, in dem sie platziert worden war, und wenn sie sich tief über das als Hilfsmittel zugelassene Buch beugte, konnte sogar ich, der ich deutlich niedriger saß, als mein Professor, sehen, was mein Professor sehen konnte. Und die Augäpfel meines Professors klebten an der Innenseite seiner Brillengläser. Nachdem er sich gefasst hatte, stellte er ihr eine Frage, lies sie etwas blättern, gab Tips wo sie mal nachlesen sollte, ließ sich Abschnitte vorlesen aus dem Buch, und beantwortete die Frage sodann selbst, und so ging das die ganzen vorgeschriebenen dreissig Minuten lang. Meine Studentin saß nur da, tief vorgebeugt, und blätterte intensiv in dem Buch auf dem niedrigen Tisch vor ihr, und sagte ansonsten vielleicht drei Worte während der gesamten Prüfung. Sie wurde mit einer »zwei plus« entlassen, über die sie sich sichtlich freute, und entschwebte. Und mein Professor - ein bekennender Franke - sprach die goldenen Worte zu mir: »Bub, Du bischd mir ein Batzi, mei Liaba, oaba das Madl, des war a fesch's und an Schneid hat's oDas war eine der sehr seltenen Gelegenheiten, bei denen mein guter Professor mich geduzt hatte.

Liamara schrieb am 15.7. 2004 um 23:01:29 Uhr zu

Prüfung

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ich erinnere mich nur an dämliche mündliche Prüfungen. Bei einer, das muss wohl zwölf Jahre her sein oder so, musste ich dem Schuldirektor, der äußerst schlecht englisch sprach, komische Fragen zur Umweltverschmutzung beantworten. Mein Englischlehrer hatte mir diese Prüfung aufgezwungen, weil meine Arbeitsmappe unordentlich geheftet war. Er musste mir danach trotzdem eine eins geben. Eine andere dämliche mündliche Prüfung hatte ich, weil ich im Fach »Regeln für die allgemeine Katalogisierung« - etwa zwei Jahre später - schlecht abgeschnitten hatte. Darin eine mündliche Prüfung abzuhalten ist ungefähr so seltsam, als müsste ein Verwaltungsbeamter plötzlich einen Vortrag über Gesetzesvorschriften halten. Und jetzt muss ich im nächsten Jahr - mehr als zehn Jahre nach meiner letzten Prüfung - wieder einmal eine mündliche Prüfung ablegen. Und mein Fach wird Media Interface Design sein. Das ist auch dumm, weil es mich nicht interessiert und ich nicht taktisch geschickt meine Studienarbeit darin geschrieben habe, dann hätte ich nämlich meine Prüfung in Technical Writing ablegen können. Aber das war eben taktisch unklug gewählt. Ich bin zu alt für so was.

Peter K. schrieb am 17.12. 2007 um 11:58:22 Uhr zu

Prüfung

Bewertung: 1 Punkt(e)

In dem Moment, in dem man den Entschluß zu einer ernstlichen Prüfung faßt - oft weit vor der förmlichen und unwiderruflichen Anmeldung dazu, vollzieht sich eine Wandlung. Der mehr oder weniger fröhlich studierende wird zum Mönch, der sich langwierigen und nahezu seine gesamte Gegenwart ausschöpfenden Exerzitien unterwirft. Die Fülle des Lebens reduziert sich aufs »Fach« - es werden Denkgewohnheiten geprägt, die lange Zeit beherrschend bleiben - manchmal für immer. Das Pensum regiert unerbittlich die Tage und Wochen. Die Lebenshaltung wird regelmässig wie ein Uhrwerk, es kommt buchstäblich auf jede Viertelstunde an. Schmerzlich empfindet man die Trennung von Freunden und Geliebten, Hobbys und Gewohnheiten. Man wird zum Asketen. Und doch gewährt einem diese Bußübung mitunter erstaunliche Einsichten auf das Leben »drum herum«, daß man auf einmal mit ganz anderen Augen sieht. Kaum ein Bier, daß inteniver schmeckt, als das eine samstägliche Abendbier, am einzigen »freien« Abend der Woche, kaum eine Umarmung, die nicht ein sinnlicher Jubel wäre. Mit der Zeit entwickelt sich ein merkwürdiger Rhytmus des Lebens, Lernens, Schlafens, der einem zuvor vaganten Geist eine enorme Sicherheit des Auftretens verleiht. Man kann sehr glücklich sein, in dieser Zeit.

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