Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 32, davon 31 (96,88%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 15 positiv bewertete (46,88%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 19.11. 1999 um 18:05:47 Uhr schrieb
Gabriel über Endlichkeit
Der neuste Text am 12.12. 2017 um 22:10:28 Uhr schrieb
Christine über Endlichkeit
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 14)

am 13.1. 2003 um 15:57:08 Uhr schrieb
Uwe Berger über Endlichkeit

am 12.12. 2017 um 22:10:28 Uhr schrieb
Christine über Endlichkeit

am 16.3. 2009 um 13:00:55 Uhr schrieb
mcnep über Endlichkeit

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Endlichkeit«

Christian schrieb am 24.1. 2000 um 01:34:09 Uhr zu

Endlichkeit

Bewertung: 1 Punkt(e)

Die Endlichkeit ist der einzige übersinnige Begriff, von dem wir Menschen wirklich wirklich wissen, was er bedeutet. Wir können Endlichkeit zwar nicht anfassen, aber wir können sie erfahren. Doch diese Erfahrung liegt in der Zeit, nicht an irgendeinem Ort. Und da wir Endlichkeit erfahren haben, haben wir solche Angst davor. Keiner hat wirklich Angst vor einem Weltuntergang, den hat man ja noch nicht erfahren. Aber Endlichkeit, das hat man schon mal durchgemacht. Bei jeder Beziehung beschleicht uns dieses Gefühl, das bleibt nicht ewig. Und sobald wir in dieses Leben treten haben wir das gleiche Gefühl. Das Gefühl irgendwann verlasse ich diese Welt wieder. Also was mach ich? Entweder ich glaube solchen die selbst an so was glauben, ich würde danach weiterleben. Ah ja. Oder ich mach was draus während ich hier bin.
Geb dem Leben meinen eigenen Sinn.
und dieses Fieberthermometer da am Rand geht mir am Arsch vorbei

Rüdiger schrieb am 29.11. 1999 um 15:55:32 Uhr zu

Endlichkeit

Bewertung: 1 Punkt(e)

...erinnert mich an deterministischen Verlauf von mathematischen Kurven.

...und wenn ich weiter überlege: an die Tatsache, daß sehr viel tiefschürfendes darüber zu sagen gäbe, auch sehr viel humorvolles.
Z.B. ein Spruch von Einstein (den ich immer weider gerne anbringe), der die »Endlichkeit« über das Gegenteil anspricht:
»Es gibt nur zwei Dinge, die wirklich unendlich sind: Das Universum und die menschliche Dummheit; bei Ersterem bin ich mir aber nicht ganz sicher ...«

Marc schrieb am 14.5. 2001 um 03:45:26 Uhr zu

Endlichkeit

Bewertung: 1 Punkt(e)

Da schrieb doch einer (Christian)hier zum Thema Endlichkeit:
"Entweder ich glaube solchen die selbst an so was glauben, ich würde danach weiterleben. Ah ja. Oder ich mach was draus während ich hier bin.
Geb dem Leben meinen eigenen Sinn."

Weshalb wir da eine Unterscheidung zwischen jenen, die an ein Leben nach dem Tod glauben und denen, die es nicht glauben, getroffen? Weshalb wäre ein Leben sinnlos, falls man doch an ein Weiterleben glaubt? Menschen, die an Reinkarnation glauben, hoffen in der Regel auch auf irgendeine Art des Nirvanas: Sprich, die Erlösung aus dem unendlichen Kreislauf bzw. Aufstieg in höhere Sphären. Und, die Reinkarnationsgläubigen glauben u. a. auch folgendes: Wer anderen Schaden zufügt, wer »sinnlos« eines seiner Leben verbraucht etc., der zieht sich mindestens im nächsten Leben die entsprechend gegenteiligen Folgen zu. Jede Aktion ruft eine Reaktion hervor. Wie das Licht, das sich im Wasser reflektiert und quasi »zurückfällt«, nachdem es »draufgeworfen« worden ist. Allein aus dem Wissen, dass es weitere, folgende Leben geben könnte, verhält sich der Eingeweihte auch dementsprechend in seinem jetztigen Leben u. versucht es erst recht SINNVOLL zu gestalten. Im Gegensatz dazu fällt mir oft auf, dass Leute, die nicht an Wiedergeburt glauben, oftmals in den Tag hinein leben, auf andere Menschen keine Rücksicht nehmen, nicht über die Folgen ihres Handelns, ihrer Gedanken u. Gefühle nachdenken. Denn diese Leute haben keinen Grund dazu, für sie gibt es halt nur EIN Leben.

namensindschallundrauch@der-nachtmensch.de schrieb am 16.3. 2003 um 22:19:36 Uhr zu

Endlichkeit

Bewertung: 1 Punkt(e)


Welkes Blatt


Jede Blüte will zur Frucht,
Jeder Morgen Abend werden,
Ewiges ist nicht auf Erden
Als der Wandel, als die Flucht.

Auch der schönste Sommer will
Einmal Herbst und Welke spüren.
Halte, Blatt, geduldig still,
Wenn der Wind dich will entführen.

Spiel dein Spiel und wehr dich nicht,
Laß es still geschehen.
Laß vom Winde, der dich bricht,
Dich nach Hause wehen.

(Hermann Hesse)

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