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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 14.4. 2000 um 17:26:49 Uhr schrieb
Tanna über Esel
Der neuste Text am 19.12. 2025 um 13:35:09 Uhr schrieb
schöne Römerin über Esel
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(insgesamt: 46)

am 30.6. 2005 um 12:55:40 Uhr schrieb
Maxi_W über Esel

am 8.3. 2007 um 08:28:08 Uhr schrieb
arschgesicht über Esel

am 29.12. 2002 um 22:57:57 Uhr schrieb
voice recorder über Esel

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Esel«

Aesop schrieb am 10.8. 2001 um 13:30:57 Uhr zu

Esel

Bewertung: 4 Punkt(e)

Das Pferd und der Esel

Ein Bauer trieb ein Pferd und einen Esel, beide gleichmäßig beladen, zu Markte. Als sie schon eine gute Strecke vorwärts gegangen waren, fühlte der Esel seine Kräfte abnehmen. »Ach«, bat er das Pferd kläglich: »Du bist viel größer und stärker als ich, und doch hast du nicht schwerer zu tragen, nimm mir einen Teil meiner Last ab, sonst erliege ich

Hartherzig schlug ihm das Pferd seine Bitte ab: »Ich habe selbst meinen Teil, und daran genug zu tragen

Keuchend schleppte sich der Esel weiter, bis er endlich erschöpft zusammenstürzte.

Vergeblich hieb der Herr auf ihn ein, er war tot. Es blieb nun nichts weiter übrig, als die ganze Last des Esels dem Pferde aufzupacken, und um doch etwas von dem Esel zu retten, zog ihm der Besitzer das Fell ab und legte auch dieses noch dem Pferde oben auf.

Zu spät bereute dieses seine Hartherzigkeit. »Mit leichter Mühe«, so klagte es, »hätte ich dem Esel einen kleinen Teil seiner Last abnehmen und ihn vom Tode retten können. Jetzt muß ich seine ganze Last und dazu noch seine Haut tragen

Hilf zeitig, wo du helfen kannst. Hilf dem Nachbarn löschen, ehe das Feuer auch dein Dach ergreift.

Aesop schrieb am 10.8. 2001 um 14:00:37 Uhr zu

Esel

Bewertung: 1 Punkt(e)

Der Esel und der Fuchs

Ein Esel und ein Fuchs lebten lange freundschaftlich zusammen und gingen auch miteinander auf die Jagd. Auf einem ihrer Streifzüge kam ihnen ein Löwe so plötzlich in den Weg, daß der Fuchs fürchtete, er könne nicht mehr entfliehen. Da nahm er zu einer List seine Zuflucht. Mit erkünstelter Freundlichkeit sprach er zum Löwen:

»Ich fürchte nichts von dir, großmütiger König! Kann ich dir aber mit dem Fleische meines dummen Gefährten dienen, so darfst du nur befehlen

Der Löwe versprach ihm Schonung, und der Fuchs führte den Esel in eine Grube, in der er sich fing.

Brüllend eilte nun der Löwe auf den Fuchs zu und ergriff ihn mit den Worten: »Der Esel ist mir gewiß, aber dich zerreiße ich wegen deiner Falschheit zuerst

Den Verrat benutzt man wohl, aber den Verräter liebt man doch nicht.

Aesop schrieb am 10.8. 2001 um 14:01:12 Uhr zu

Esel

Bewertung: 1 Punkt(e)

Der Esel und die Ziege

Ein Bauer hatte einen Esel und eine Ziege. Weil nun der Esel sehr viel arbeiten und große Lasten tragen mußte, erhielt er ein reichlicheres und besseres Futter als die Ziege.

Diese beneidete den Esel, und um ihn um die bessere Kost zu bringen, oder doch wenigstens ihm Schläge einzutragen, sprach sie eines Tages zu ihm:

»Höre, lieber Freund! Oft schon habe ich dich von Herzen bedauert, daß du Tag für Tag die schwersten Lasten tragen und vom Morgen bis Abend arbeiten mußt; ich möchte dir wohl einen guten Rat geben

»Warum nichtsagte der Esel, »ich bitte dich sogar darum

»Nun, so höre: Wenn du an eine Grube kommst, so stürze dich hinein, stelle dich verletzt, und dann wirst du längere Zeit Ruhe haben und nichts arbeiten dürfen

Dem Esel schien dies ein ganz guter Vorschlag, und kaum war er anderntags mit einer Last bei einer Grube angekommen, als er auch schon den Rat befolgte. Wie aus Zufall trat er fehl und stürzte hinein. Aber das hatte er sich nicht gedacht! Halb tot lag er da und daß er sich nicht ein Bein gebrochen, war ein Glück. Ganz geschunden wurde er herausgeholt und konnte sich kaum nach Hause schleppen.

Sein Herr hatte nichts Eiligeres zu tun, als zu einem Vieharzt zu schicken, der dann verordnete: der Kranke solle eine frische, pulverisierte Ziegenlunge einnehmen.

Da dem Herrn der Esel mehr wert war als die Ziege, so ließ er diese sofort schlachten, um den Esel zu retten.

So büßte die Ziege für ihren bösen Rat mit dem Leben.

Die Folgen des Neides gereichen nicht selten dem Neider selbst zum Verderben.

Aesop schrieb am 10.8. 2001 um 19:38:10 Uhr zu

Esel

Bewertung: 1 Punkt(e)

Der Löwe und der Esel

Der Löwe und der Esel schlossen ein Bündnis und gingen miteinander auf die Jagd. Zufällig kamen sie zu einer Höhle, in welcher wilde Ziegen waren. Der Löwe blieb beim Ausgange derselben stehen und bemächtigte sich der Herauskommenden, während der Esel in die Höhle trat und ein solches Geschrei machte, daß die erschreckten Tiere herausflohen. Nachdem der Löwe die meisten ergriffen hatte, trat der Esel ins Freie und fragte seinen Gefährten, ob er nicht tapfer gekämpft und die Ziegen ordentlich herausgescheucht habe. Der Löwe antwortete ihm: »Ich selbst hätte mich gefürchtet, wenn ich nicht gewußt hätte, daß du ein Esel bist

Diejenigen, welche sich Kundigen gegenüber rühmen, setzen sich mit Recht dem Gelächter aus.

cherry schrieb am 5.4. 2002 um 00:29:03 Uhr zu

Esel

Bewertung: 1 Punkt(e)

Leider ist der Esel ein Synonym für Dummheit. Das aber ganz zu unrecht. Sie sind weitaus klüger als Pferde. Das erklärt sich vermutlich daraus, dass Esel sehr genügsame Tiere sind und deswegen noch lange als Arbeitstiere von armen Bauern verwendet worden sind, als die wohlhabenderen (und die Adligen) schon lange auf Pferde umgesattelt hatten. Im Gebirge und in unwegsamen Gelände ist der Esel noch immer besser zu Huf als das Pferd. Das Liegt daran, dass er eine schmalere Brust hat und deswegen die Beine enger und sicherer auf schmalen Pfaden setzen kann. Das Pferd dagegen hat eine breite Brust und ist deswegen als Zugtier besser geeignet. Die Kreuzung aus beiden (Maultiere und Maulesel) vereinen beide Eigenschaften auf sich. Sie sind aber unfruchtbar, denn die beiden Arten haben sich in der Evolution schon zu weit voneinander entfernt.

Aesop schrieb am 10.8. 2001 um 14:02:20 Uhr zu

Esel

Bewertung: 1 Punkt(e)

Der Esel, der Rabe und der Hirte

Auf einer Wiese weidete ein Esel, der sich den Rücken wund geschunden hatte. Dies sah ein Rabe, flog auf den Esel zu, setzte sich auf dessen Rücken und fing an, mit dem Schnabel in das rohe Fleisch zu picken.

Dies schmerzte den Esel sehr, und obgleich er sich bemühte, den lästigen Gast los zu werden, gelang es ihm nicht.

Wenige Schritte davon lag sein Hüter, der mit einem Worte den Raben hätte vertreiben können. Der aber ergötzte sich an den tollen und possierlichen Sprüngen und Gesichtern, welche der Esel von Schmerz getrieben machte, und lachte laut dazu.

»Ohrief der Esel aus, »jetzt fühle ich wirklich meine Schmerzen doppelt, weil mich auch der verlacht, der mir helfen könnte und sollte

Statt Hilfe Hohn zum Schaden schmerzt doppelt.

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