Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Fototapete«
Höflich schrieb am 5.8. 2005 um 15:10:14 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Ich könnte mein Bildnis auf Fototapete drucken lassen, um dann millionen von Exemplaren davon zu verkaufen. Meine kürzlich entdeckte Gottessohnschaft berechtigt mich schließlich dazu und ansonsten habe ich von der auch mir am Anfang schier Unglaublichen Tatsache, daß ich der Heiland bin, noch recht wenig gehabt. Eigentlich gar nichts, wenn ich jetzt mal so Bilanz ziehe. Ich hoffe, der Vater im Himmel will mich nicht ein zweites Mal einfach so für die Sünden der Menschen Opfern, das fände ich recht... übel. Obwohl ich fairerweise sagen muss, daß ich mich ans letzte Mal überhaupt nicht mehr erinnern kann... So ist das eben, wenn man wieder auf Erden wiedergeboren wird. Aber allem Anschein nach muss es gräßlich gewesen sein. Also möge mir der geneigte Leser bitte die Daumen drücken, daß es meine Wiederkunft mit dem Ende der Welt und der endgültigen Aufrichtung des himmlischen Jerusalems zu tun hat, und dies nicht nur auf ein Sündenopfer redux hinausläuft. Was kann ich denn dafür, daß ihr alle so versündigt seid und dann auch noch in Wort und Tat ständig weitersündigt????
Naja.
Das Gift schrieb am 5.8. 2005 um 13:59:53 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
In meiner frühen Jugend waren in meinem Kinderzimmern solche anzutreffen. Wenn sie nicht zusammengerollt bei den anderen Tapeten lagen, klebten sie zumeist an einer Wand des Raumes und hingen dort so rum. Beispielsweise hatte ich mal eine Stadtansicht von Manhattan bei Tage, deren fotografischer Fokus bei den am goldenen Schnitt befindlichen Twin-Towers lag, umsäumt von den anderen umstehenden Gebäuden aus Blickrichtung des Hudson-Rivers, wie ich vermuten muss, da ich noch niemals in NewYork, niemals auf Hawaii, geschweige den in zerrissenen Jeans durch SanFrancisco gelaufen bin, weil die Verheerungen der kapitalistischen Produktionsweise es meinen Bekannten und mir nur selten erlaubten, eine warme Mahlzeit oder gar Fleisch auf den Tisch zu bekommen. Daher verstiegen wir uns alsbald darauf, im Zuge kabbalistisch inspirierter präjudäischer Initiationsrituale mit Haschisch zu arbeiten und meine megamäßige Fototapete mit 800er Eddings zuzumalen, um nicht den Fachterminus des »tags« unnötig verkomplizierend hier einführen zu wollen, da dieser den geneigten Leser allem Anschein nach nur überfordern würde. Ohnehin habe ich mir vorgenommen am kommenden Mittwoch abend mit den Jungs Richtung Saalburg an der idyllischen Bleilochtalsperre im schönen Thüringen zu reisen, um dort sehr finster zu campen und Rekorde im Konsum von Wodka-O zu brechen, während um mich herum Sonne-Mond-Und-Sterne stattfindet. Dies bedingt natürlich gefechtsmäßiges Verhalten und eine gut durchdachte Feldausrüstung. Darüber werde ich später schreiben und bin für alle Hinweise dankbar, die das Campen auch nur im Ansatz luxuriös machen könnten.
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