Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Kinski«
Und Deiner?? schrieb am 29.7. 2006 um 20:31:41 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Also, ich war mal in Australien ein Jahr und dort hab ich son Lieblings-Second-Hand-Book-Store gehabt. Und irgendwann hab ich dann Kinskis Memoiren oder so was gelesen. Das sind ja im eigentlich nur sexuelle Ausschweifungen und Eskapaden, von denen er schreibt. Und dann hat er so seltsame Sachen erlebt, wie, dass er eine Riesin irgendwo in Afrika besprungen hat, wo er ein Treppchen raufsteigen musste, damit er an ihre Fut kommt. Also ehrlich, der Kinski ist ein Quatschkopf. Oder an anderer Stelle schreibt er, dass er Tochter, Mutter und Großmutter gleichzeitig vernascht hat. Man stelle sich mal sowas vor, wie blöd war dieser Kinski eigentlich. Der hat wohl zuviel Henry Miller absorbiert in seiner Jugend. Zu seiner schauspielerischen Leistung kann ich nur sagen, dass er im Gespann mit Werner Herzog, wohl schon immer dieser Vogel war, dieser Kinnkanten-Selbstinszenierer, der sich mit einem Tropenschmetterling filmen lässt, um sich als Kind mit besonderem Hang in die Natur darzustellen, dieser alte Hurenbock. Und dann natürlich Paganini, der Teufelsgeiger abdrehen. Der Kinski hatte doch echt nen Dachschaden. Ich mag ihn irgendwie, Aguirre, Nosferatu, Fitzcarraldo, das ist alles schon originell.
t - rex schrieb am 16.3. 2002 um 07:18:51 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Eine verliebte Ballade für ein Mädchen namens Yssabeau
Autor: François Villon
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Klaus Kinski rezitierte die Ballade unter dem Titel Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund.
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Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund,
ich schrie mir schon die Lungen wund
nach deinem weissen Leib, du Weib.
Im Klee, da hat der Mai ein Bett gemacht,
da blüht ein schöner Zeitvertreib
mit deinem Leib die lange Nacht.
Da will ich sein im tiefen Tal.
Dein Nachtgebet und auch dein Sterngemahl.
Im tiefen Erdbeertal, im schwarzen Haar,
da schlief ich manches Sommerjahr
bei dir und schlief doch nie zuviel.
Ich habe jetzt ein rotes Tier im Blut,
das macht mir wieder frohen Mut.
Komm her, ich weiss ein schönes Spiel
im dunklen Tal, im Muschelgrund...
Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund!
Die graue Welt macht keine Freude mehr,
ich gab den schönsten Sommer her,
und dir hats auch kein Glück gebracht;
hast nur den roten Mund noch aufgespart,
für mich so tief im Haar verwahrt...
Ich such ihn schon die lange Nacht
im Wintertal, im Aschengrund...
Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund.
Im Wintertal, im schwarzen Erdbeerkraut,
da hat der Schnee sein Nest gebaut
und fragt nicht, wo die Liebe sei.
Und habe doch das rote Tier so tief
erfahren, als ich bei dir schlief.
Wär nur der Winter erst vorbei
und wieder grün der Wiesengrund!
Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund!
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