Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Potsdam«
Schw. R. schrieb am 4.6. 2004 um 00:57:26 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Mal schauen ob ich noch weiter Soziologie studieren kann in Pot City; vielleicht habe ich meine Chance auch schon verspielt, dann wechsle ich vielleicht wirklich noch zu Bibliothekswissenschaft. Bei Gelegenheit gehe ich auch noch mal zum Arbeitsamt und lasse mir eine gescheite Berufsberatung verpassen, ja guten Tag, ich möchte gern was ruhiges, was sicheres, wo ich nicht bemerkt werde, wo ich gute Gesundheits- und Altersvorsorge habe, wo ich mich nicht allzu sehr körperlich anstrengen muss, was können Sie mir da empfehlen? Heute war ich im Berufsinformationszentrum, und in dem Ordner mit der Aufschrift »Archivar/Archivarin (höherer Dienst)« stand, dass man da körperlich voll gefordert wird, aber den ersten Nervenzusammenbruch mit 30 (wundert mich überhaupt, dass ich noch keinen hatte bislang), den Herzinfarkt mit 35, und die künstliche Hüfte mit 45, dass können die sich an den Hut stecken, das will ich nicht.
Arlene Machiavelli schrieb am 27.4. 2005 um 01:33:48 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Wir hatten mal derben Stress mit den Potsdamern gehabt.
Die sind nämlich in unsere Disse gekommen, ins Ferrum im kleinen grünen Städtchen an der H., wo eigentlich, wenn überhaupt, nur WIR gebangt haben. Da sind halt die verdammten Potsdamer angerückt und haben angefangen, in unserem Laden 'nen dicken zu schieben und Zeug zu verkaufen. Das ging ja schonmal gar nicht und man war kurz davor, im Ferrum vermittels angeheuerter Schläger mit Fahrradketten ein wahres Blutbad anzurichten. Aber dann kam es noch viel dicker.
Unter den verdammten Potsdamern war ein Writer namens »Kojak«. Er war es auch, der die verdammte größte Klappe hatte. Wie gesagt, es sollte wirklich dicker kommen.
Wenn man mit der Szene auch nur im entferntesten vertraut ist, weil man aufmerksam die Tagespresse oder äquivalent den Blaster konsultiert - und wir sprechen hier von der ersten Hälfte der 1990 - , wird man eingedenk dessen sein: man kann alles bringen. Man kann die Mutter mit 70 Messerstichen hinmetzeln, man kann Mollis in die Wohnung werfen oder einen von hinten umnieten und ins Gesicht kacken, aber es gibt eines, das geht gar nicht: crossen.
Und Kojak hat gecrosst. Undzwar ein Piece von Choke. In der Innenstadt, schräg gegenüber von McDoof. Mit den Initialien seiner inzestiösen potsdamer Dreckscrew. Und er hat, hier wird der Frevel unverzeihlich, »Toy« unter Chokes Tag geschrieben.
Am nächsten Freitag kamen die verdammten Bastarde zum letzten Mal zum Ferrum, sie haben es kaum aus den Autos geschafft, dermaßen gabs in die Fresse. Mir ist das egal gewesen, ich hab mir das halt nur angeguckt. Wenn derVerwirrteKai erstmal abgedreht ist, hätt' ich den Teufel getan und mich dazwischen geschmissen, tsss ... Choke hat sich Kojak gegriffen, ihm Hitzerot in die Fresse gesprüht und ihm in den Nacken gepisst. Dann sind die Scheißer mehr oder weniger abgehauen, man hat dann nichts mehr von denen gehört. Choke hat dann etwas später einen von Amphetaminen domierten Lebenswandel vollzogen und ist mittlerweile meines Wissens nach nicht mehr am Leben.
Fick nicht mit Bra-Town.
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