Verlustangst
Bewertung: 4 Punkt(e)manchmal erleb ich was uns verbindet als so zerbrechlich und dünn. ein paar drähte, platinen und eine steckdose.
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| Der erste Text | am 4.1. 2003 um 04:18:30 Uhr schrieb biggi über Verlustangst |
| Der neuste Text | am 13.10. 2021 um 13:22:52 Uhr schrieb humphrey Davy über Verlustangst |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 11) |
am 12.2. 2006 um 00:11:17 Uhr schrieb
am 10.2. 2006 um 13:08:33 Uhr schrieb
am 18.3. 2003 um 16:09:35 Uhr schrieb |
manchmal erleb ich was uns verbindet als so zerbrechlich und dünn. ein paar drähte, platinen und eine steckdose.
Torch schrieb am 26.9. 2003 um 15:17:02 Uhr über
Verlußtangst
Verlußtangst ist eine Sache, die mich zur Zeit sehr belastet. Ich habe die Liebe meines Lebens gefunden. Es fühlt sich einfach so an. Alles stimmt zwischen uns. Das einzige, was nicht stimmt, sind Dinge in uns beiden, die mit dem anderen jeweils nichts zu tun haben. Ich hoffe, daß es an diesen Dingen nicht scheitert. Diese Dinge, deren Ursachen weit oder nicht so weit in der Vergangenheit liegen. Ob wir das alles gemeinsam in den Griff kriegen? Wir müssen einfach! Wir gehören nämlich zusammen. Das steht fest. Da sind wir uns beide ganz sicher. Trotzdem habe ich Angst, sie zu verlieren. Ich weiß nicht, was diese Angst bedingt. Aber eben diese Angst ist manchmal unerträglich. Wenn sie sich nur ein kleines bißchen zurückzieht, egal warum, bekomme ich sofort eine Riesenangst, daß irgendwas zwischen uns nicht stimmt. Wenn sie mich dann nicht an sich ranlässt (ich meine seelisch, nicht körperlich!), quält mich das! Dabei will sie mich zum Teil einfach nur nicht belasten. Sie ist so ein lieber, rücksichtsvoller Mensch. Ich hoffe, daß ich sie niemals verlieren werde. Bleibt mir nur übrig, zu hoffen, daß alles gut geht. Ich tu alles dafür!
Da war a Mann,
der hat verlor'n
sei Liebe durch
seine Unentschlossenheit.
A Herz einst so warm
is an ihm erfror'n
und alles was bleibt
is sei stille Einsamkeit.
Und Einsamkeit is alles was er kennt
es scheint, als ob er nur gegen Mauern rennt
und tief im Innern waß er's längst genau
er wird's nie mehr erleb'n,
dieses Gefühl, wenn ma si echt und ehrlich liebt,
wenn einer für den andern alles gibt,
doch was amoi so schön war ist vorbei
und wird's nie wieder geb'n.
A Hoffnungsstrahl,
der, sobald er'n nur sieht,
sofort verlöscht
und es herrscht wieder Dunkelheit.
Das Leben, es spielt
sein Schicksalslied,
und es vergönnt
ihm auch ned die klanste Freud.
Und Einsamkeit is alles was er kennt
es scheint, als ob er nur gegen Mauern rennt
und tief im Innern waß er's längst genau
er wird's nie mehr erleb'n,
dieses Gefühl, wenn ma si echt und ehrlich liebt,
wenn einer für den andern alles gibt,
doch was amoi so schön war ist vorbei
und wird's nie wieder geb'n.
Sei Einsamkeit wird nie zu Ende gehn,
er weiß es und er wird es nie verstehn,
doch aufrecht tragt er weiterhin sein Leid
und seine Einsamkeit
w.a.
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