Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 123, davon 123 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 55 positiv bewertete (44,72%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 12.1. 2000 um 21:09:38 Uhr schrieb
mak über Zynismus
Der neuste Text am 17.11. 2022 um 10:27:38 Uhr schrieb
schmidt über Zynismus
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 46)

am 28.8. 2002 um 13:38:05 Uhr schrieb
brainghost über Zynismus

am 15.10. 2007 um 22:00:53 Uhr schrieb
Lady O über Zynismus

am 21.12. 2002 um 00:35:01 Uhr schrieb
Kopflast über Zynismus

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Zynismus«

mak schrieb am 12.1. 2000 um 21:09:38 Uhr zu

Zynismus

Bewertung: 10 Punkt(e)

Natürlich ist es gemein jemand anderen mit Zynismus zu verletzen. Wahrscheinlich ist es sogar die schlimmste Art verletzt zu werden. Zyniker sind mir aber trotzdem sympathisch. Manchmal haben sie allerdings Probleme den Zynismus richtig zu dosieren oder sie machen sich selbst damit kaputt. Es sind anstrengende Menschen. Aber sind anstrengende Menschen nicht oft die interessantesten?

Tanna schrieb am 16.2. 2000 um 11:23:22 Uhr zu

Zynismus

Bewertung: 18 Punkt(e)

Während Ironie jederzeit frei Verwendung finden darf, ist vor dem Einsatz von Zynismus ein Waffenschein vorzulegen und die Genehmigung der zuständigen Ortsbehörde einzuholen. Für Sarkasmus gelten die Vorschriften nach §12, Absatz 4 und 6 sinngemäß.

Erzmantelwaldläufer schrieb am 20.2. 2002 um 01:48:02 Uhr zu

Zynismus

Bewertung: 1 Punkt(e)

Zynismus und Satire können leider auch sehr gefährlich sein, wie sich am Beispiel der antimonarchistischen Satire »Dialog in der Hölle« des französischen Journalisten Maurice Joly von 1864 zeigen läßt. Diese absolut nicht antisemitische Satire wurde 1896/97 vom russischen Geheimdienst zur folgenreichsten antisemitischen Verschwörungstheorie umgeschrieben. Bekannt als die »Die Protokolle der Weisen von Zion«.

Ein weiteres Beispiel ist die hervoragende Internetseite »Bert is Evil«, wo seit 1998 die Boshaftigkeit von Bert-aus-der-Sesamstraße anhand von hochwertigen Beweißfotos (Bert und OJ Simpson, Bert und Pamela Anderson, Bert und der KuKluxKlan, Bert und DrShiwago, Bert und Adolf Hitler) dargestellt wurde.
Im Oktober 2001 beendete das Bert-und-Osama-Bin-Laden-Bild Berts Karriere im Internet. Es konnte nur wenige Wochen von hämisch grinsenden Zynikern auf der ganzen Welt bestaunt werden, bis es auf einem Demonstrationsplakat pakistanischer Fundamentalisten auftauchte. Von nun an war der Spaß zu Ende und man mußte sich als gestandender Zyniker als BinLaden-Sympathisant beschuldigen lassen. Die Betreiber der Seiten auf denen das Bild aufgetaucht war, wurden von den Medien und der Öffentlichkeit derart in Misskredit gebracht, das Projekt ein unrühmliches Ende fand.

Ich selbst habe bert4.gif immer noch als Desktop-Hintergrund und bastele an meiner eigenen Variante: Bert und Alice Schwarzer.

chrmpf schrieb am 26.1. 2001 um 18:28:47 Uhr zu

Zynismus

Bewertung: 3 Punkt(e)

jaja, die zyniker und die spartaner haben griechenland groß gemacht und den olympischen gedanken. wer wäre sonst auf die idee gekommen, den todeslauf eines lonely soldiers in eine sportart zu transferieren und ritualmäßig zu rekapitulieren. 42 kilometer weit ist er damals gekommen, röchelte was von sieg, brach zusammen und die welt überlebte ihn. ein zyniker? vielleicht, sonst hätte er sich um sich selber gekümmert. oder kennst du einen zyniker, der nich zwanghaft missioniert?

biggi schrieb am 1.7. 2001 um 17:56:02 Uhr zu

Zynismus

Bewertung: 2 Punkt(e)

grenzen werden immer als kontakt und als isolation erlebt, sprach der hund. zyniker sind die geborenen gratwanderer, immer kurz vor dem absturz ins nichts, den blick weit voraus, benebelt von dem wunsch, sich selbst zu leben. sie verwechseln angeblich gelegentlich kynos und zion. als ob dieses miststück von zufall ein vierbeiner sein könnte.

tweak schrieb am 10.2. 2002 um 00:54:06 Uhr zu

Zynismus

Bewertung: 1 Punkt(e)

Zynismus ergibt sich nicht zwangsweise aus Entäuschung. Zynismus kann sich auch entwickeln aus der immer wiederkehrenden Bestätigung nicht selbst verursachter Leistungen.

Was ist es schon wert, von allen Mitmenschen nur positive Rückmeldungen zu bekommen wenn man nicht selber hinter seinen Handlungen stehen kann. Nicht wirklich davon überzeugt ist.

Ist es da nicht besser, gesagt zu bekommen, daß das, was man macht schlecht ist, man aber selbst voll und ganz hinter der Sache stehen kann. Weil man davon überzeugt ist. Weil man an etwas glaubt.

Zynismus kann auch eine Form von Ja-Sagen sein. Das System funktioniert, auch wenn man selbst nicht davon überzeugt ist.

immer_in_den_arsch schrieb am 12.3. 2001 um 17:37:29 Uhr zu

Zynismus

Bewertung: 2 Punkt(e)

ich brauche ironie und zynismus, um mein seelenheil zu bewahren.

die scheissheit von umständen des mich umgebenden lebens treibt mir die tränen ins hirn...

ich möchte nicht amok-laufen, keine leute erschiessen (gelogen, will ich schon, darf ich nur nicht) ... also kotze ich die bitterkeit meiner umgebungsexistenz auf die strasse.

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