Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Aussenseiter«
Kari schrieb am 16.12. 2000 um 11:43:04 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Aussenseiter habens schwer. Sie machen sich vor, glücklich zu sein, weil sie ja selbst entscheiden können, ob sie dazu gehören wollen, denken sie. Sie verachten die anderen, die wirklich Glücklichen. Ob sie sie beneiden oder nicht. Aber die meisten Aussenseiter werden erst zu Aussenseitern gemacht, dann machen sie sich selbst zu Aussenseitern.
Es gibt auch solche, die zu Aussenseitern gemacht werden, und selbst gar nicht sein wollen. Dieser Zustand ist ja wohl furchtbar, man sieht sie ständig an den anderen kleben. Das muss wohl kein gutes Gefühl sein, wenn man versucht an die anderen ranzukommen, aber es interessiert sich niemand dafür.
Um seinen Stolz zu bewahren versuchen sie dann sicher freiwillig Aussenseiter zu werden, jetzt erst recht!
Aussenseiter schrieb am 19.9. 2009 um 15:33:50 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Ich bin ein Aussenseiter. Das merkte ich seit der 6. Klasse. Keiner wollte mit mir etwas zu tun haben. Keiner wollte mit mir bei Klassenfahrten auf ein Zimmer, niemand wollte bei Gruppenarbeiten in der Schule mit mir arbeiten müssen. Ich war zu keiner Geburtstagfeier eingeladen. Von einigen wurde ich sogar richtig heftig gemobbt. Das lag wahrscheinlich vor allem daran, dass ich doch recht großes Übergewicht hatte. Ich hatte schon einen richtigen Rettungsring.
Seit mitte der 8. Klasse ging es dann eigentlich einigermaßen. In meiner Klasse war ich immer Außenseiter, aber in der Parallelklasse hatte ich schon so 2,3 Freunde. Als dann der junge, der mich immer am fiesesten gemobbt hatte, von der Schule ging, wurde ich einigermaßen in Ruhe gelassen. Ich wurde nicht mehr aufs Übelste beschimpft und trotzdem konnte ich mich nicht richtig einbinden. Immernoch wollte keiner Nachmittags etwas mit mir unternehmen.
Das schlimmste Erlebnis war dann mein 16. Geburtstag. Nachdem ich in der Schule nur kläglich beglückwünscht wurde, wollte ich am Samstag nach meinem Geburtstag feiern. Dazu lud ich fast die ganze Klasse ein. Diese Feier war schon Wochen geplant. Nach und nach gab es ein paar Leute, die absagen mussten. Kein Problem dachte ich mir, ein paar werden ja wohl kommen.
Es waren nur noch 2 Tage, da ahnte ich schon böses. 3 leute hatten mir bisher nur zugesagt, mehrere abgesagt und manche wollten noch Bescheid geben. Also gut, dachte ich mir, 3 leute kommen bestimmt. Am Tag vor der feier holte ich dann Getränke, in der Hoffnung, dass doch noch welche zusagen. Aber von den letzten sagten dann alle am Morgen des tages der Feier ab. Schon leicht betrübt, aber im Gedanken, dass 3 Leute doch kommen, schaffte ich Ordnung. Dann aber passierte es: Die 3 einzigen Personen, die kommen wollten, sagten auch ab! Ich war sehr sehr traurig. Was soll ich denn jetzt tun? Wie soll ich das meinen Eltern sagen? Vielleicht hatten sie schon eine leise Ahnung, dass ich ein Außenseiter war, aber in den Mund genommen haben sie es auf Grund meiner Gefühle nicht. Ich schloss mich in meinem Zimmer ein und ließ meinen Gefühlen erstmal freien lauf. Ich hatte meinen Tiefpunkt erreicht. Ich sagte die Party ab. Die letzte Person, die noch nicht zugesagt hatte, wollte mich über ICQ trösten, aber ich ging OFFLINE. Ich wollte die nächsten tage mit niemandem mehr reden.
Dies war wohl der schlimmste Geburtstag meines Lebens!!
laica schrieb am 13.4. 2002 um 10:42:02 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
das wort mag ich nicht
es gibt keine außenseiter
es gibt vielleicht nur
die
nichtmitläufer
die
zu treffen
es wert sind
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