Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 54, davon 54 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 14 positiv bewertete (25,93%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 6.7. 2002 um 23:18:38 Uhr schrieb
mcnep über Brecht
Der neuste Text am 27.10. 2024 um 17:43:25 Uhr schrieb
auch ein schmidt über Brecht
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 30)

am 24.5. 2010 um 18:14:38 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Brecht

am 26.5. 2004 um 20:04:09 Uhr schrieb
lambchop-elfe über Brecht

am 5.9. 2024 um 13:52:58 Uhr schrieb
Christine über Brecht

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Brecht«

Minchen schrieb am 24.10. 2002 um 12:32:18 Uhr zu

Brecht

Bewertung: 6 Punkt(e)

Liebesgewohnheiten von B. Brecht

Es ist nicht so, daß der Genuß nur bleibt.
Oftmals verspürt, steigt er noch oftmals an.
Das noch einmal zu tun, was wir schon oft getan
Das ist es, was uns so zusammentreibt.


Dies kleine Zucken deines Hintern, längst
Erwartet schon! O deines Fleisches List!
Dies angenehme, was das zweite ist
Wonach du mit erstickter Stimme drängst!


Dies Aufgehn deiner Knie! Dies sich Begattenlassen!
Dies Zittern dann, durch das mein Fleisch erfährt
Daß kaum gestillte Lust dir wiederkehrt!
Dies faule Drehn! Dies lässig nach mir fassen
Wenn du schon lächelst!
Ach, so oft mans tut:
Wärs nicht schon oft getan, wärs nicht so gut!

mcnep schrieb am 6.7. 2002 um 23:18:38 Uhr zu

Brecht

Bewertung: 5 Punkt(e)

Oft frage ich mich, wie die deutsche Nachkriegsgeschichte wohl verlaufen wäre, wenn Brecht nach 1945 in die BRD statt in die DDR gegangen wäre. Nicht, daß ich dem dahingeschiedenen Arbeiter- und Bauernstaat diesen Sänger nicht von Herzen gönnen würde, wie ja damals überhaupt einige der verdientesten Exilanten sich für Hammer und Sichel statt für Adler und Dackel entschieden haben - er hätte sicher schwer zu kämpfen gehabt im restaurativen Muff der frühen Adenauerzeit, seine Stücke galten ja damals 'hier' als ausgesprochen unerwünscht - aber vielleicht, vielleicht wäre ihm der Rückzug in die Resignation der letzten Jahre erspart geblieben, was uns zwar einige seiner schönsten Gedichte vorenthalten hätte, ihm und der Welt aber das Feuer der Möglichkeitsform bewahrt hätte, wie es gerade unter Gegenwind am heftigsten zu lodern pflegt.

prochild schrieb am 17.2. 2005 um 01:51:06 Uhr zu

Brecht

Bewertung: 1 Punkt(e)

DIE LIEBENDEN

Sieh jene Kraniche in großem Bogen!

Die Wolken, welche ihnen beigegeben

Zogen mit ihnen schon, als sie entflogen

Aus einem Leben in ein andres Leben.

In gleicher Höhe und mit gleicher Eile

Scheinen sie alle beide nur daneben.

Daß so der Kranich mit der Wolke teile

Den schönen Himmel, den sie kurz befliegen

Daß also keines länger hier verweile

Und keines andres sehe als das Wiegen

Des andern in dem Wind, den beide spüren

Die jetzt im Fluge beieinander liegen

So mag der Wind sie in das Nichts entführen

Wenn sie nur nicht vergehen und sich bleiben

So lange kann sie beide nichts berühren

So lange kann man sie von jedem Ort vertreiben

Wo Regen drohen oder Schüsse schallen.

So unter Sonn und Monds wenig verschiedenen Scheiben

Fliegen sie hin, einander ganz verfallen.

Wohin, ihr? - Nirgend hin. - Von wem davon? - Von allen.

Ihr fragt, wie lange sind sie schon beisammen?

Seit kurzem. - Und wann werden sie sich trennen? - Bald.

So scheint die Liebe Liebenden ein Halt.


Bertolt Brecht


(Gesungen im Bordell der Stadt Mahagonny)

das Bing! schrieb am 12.6. 2003 um 15:03:34 Uhr zu

Brecht

Bewertung: 4 Punkt(e)

Über die Verführung von Engeln (Bertold Brecht)

Engel verfürt man gar nicht oder schnell.
Verzieh ihn einfach in den Hauseingang
Steck ihm die Zunge in den Mund und lang
Ihm untern Rock, bis er sich nass macht, stell
Ihn das Gesicht zur Wand heb ihm den Rock
Und fick ihn. Stöhnt er irgendwie beklommen
Dann halt ihn fest und lass ihn zweimal kommen
Sonst hat er dir am Ende einen Schock.

Ermahn ihn, dass er gut den Hintern schwenkt
Heiß ihn dir ruhig an die Hoden fassen

Sag ihm, er darf sich furchtlos fallen lassen
Dieweil er zwischen Erd und Himmel hängt.-

Doch schau ihm nicht beim Ficken ins Gesicht
Und seine Flügel, Mensch, zerdrück sie nicht.


die Sau!!

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