Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Dissertation«
chrmpf schrieb am 22.1. 2001 um 22:54:13 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
der plan war gut: geh hinaus, schau die welt an, und beschreib sie. so ungefähr. und damit es noch ein bisserl genauer wird: such dir die aus, die schon lange schmerzen haben. frag sie, wie es ihnen geht, was ihnen weh tut und was sie schon ausprobiert haben. kein tolles thema, um nobelpreisträger zu werden, aber mit der weltrevolution hat´s vielleicht mehr zu tun als manches andre thema. hast nicht gemerkt, wie ich die welt verändert hab? siehst du, nicht mal ne weltrevolution merkst du. so weit ist es schon. zugegeben, ich war nicht ganz allein. aber immerhin einer von mehreren millionen, die grad nach schmerzen fragten. etwas was ich heute nicht mehr machen würde. würde vielleicht fragen, ob es angenehm warm ist, ob du bequem sitzt oder ob du grad irgendwas verändern willst.
Penner schrieb am 18.12. 2002 um 23:33:55 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Eine Dissertation entsteht durch langes Aufschreiben vieler Worte auf grauem Umweltpapier. Sie läßt sich nicht kopieren, weil das Papier zu dunkel ist. Daher muss jemand mit guten Augen für Geld alles noch einmal abschreiben. Das ist für ihn eine Schweinearbeit, aber er wird nicht weiter beachtet, den Ruhm erntet der erste, der alles nur auf billiges graues Papier geschrieben hat. Der läßt sich sofort nach den Kopien Visitenkarten machen, diesmal aber auf teurem Karton. Dabei achtet er besonders darauf, daß zwei Buchstaben durch einen Punkt vom Rest seines Namens getrennt werden. Im Prinzip sind das immer die gleichen Buchstaben. Niemand versteht dies und alle haben Angst, er könnte nun seine graugeschriebenen Zettel hervorholen und lange Reden sprechen. Sicherheitshalber nicken daher alle schon vorher und sind sehr freundlich, damit er nur Guten Tag sagt und schnell wieder geht. Das tut er aber nicht und nistet sich stattdessen ungefragt in fremde Wohnungen ein. Das nennt er dann Habilitation, sie ist schwieriger, da es hier um weitere vier Buchstaben geht, die dann keinen Platz mehr auf der Karte haben. Weil er nicht weiß, wohin mit den ganzen Buchstaben auf der kleinen Karte, ist er meistens verärgert, rauft sich die Haare und kämmt sich danach nie wieder.
Klavierfeind schrieb am 7.10. 2000 um 15:55:47 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Ich arbeite gerade an meiner Dissertation über das zerkloppen von Klavieren.
Sie wird sicher ein Bombenerfolg.
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