Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 42, davon 42 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 17 positiv bewertete (40,48%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 10.5. 2001 um 20:50:52 Uhr schrieb
GlooM 2oo1 über Nekrophilie
Der neuste Text am 29.1. 2022 um 20:55:14 Uhr schrieb
Yadgar über Nekrophilie
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 15)

am 25.8. 2005 um 12:18:35 Uhr schrieb
Thorsten über Nekrophilie

am 10.7. 2004 um 23:25:49 Uhr schrieb
Tonya über Nekrophilie

am 23.8. 2005 um 12:30:42 Uhr schrieb
Christian über Nekrophilie

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Nekrophilie«

Bettina Beispiel schrieb am 25.6. 2003 um 22:08:05 Uhr zu

Nekrophilie

Bewertung: 1 Punkt(e)

Seemannstreue

Nafikare necesse est.
Meine längste Braut war Alwine.
Ihrer blauen Augen Gelatine
Ist schon längst zerlaufen und verwest. -
Alwine sang so schön das Lied:
»Ein Jäger aus Kurpfalz«.
Wie Passatwind stand ihr der Humor.
- Sonntags morgens wurde sie bestattet
In der Heide, wo kein Bäumchen schattet,
Du auch ihre Unschuld einst verlor.
Donnerstags grub ich sie wieder aus.
Da kamen mir schon ihre Ohrlappen
So sonderbar vor.

Freitags grub ich sie wieder ein.
Niemand sah das in der stillen Heide. -
Montags wieder aus. Von ihrem Kleide,
Das man ihr ins Grab gegeben hatte,
Schnitt ich einer Handbreit gelber Seide,
Und die trägt mein Bruder als Krawatte. -
Gruslig wars: Bei dunklem oder feuchten
Wetter fing Alwine an zu leuchten.
Trotzdem parallel zu ihr verweilen
Wollt ich ewiglich und immerdar.
Bis sie schließlich an den weichen Teilen
Schon ganz anders und ganz flüssig war.

Aus. Ein. Aus; so grub ich viele Wochen.
Doch es hat zuletzt zu schlecht gerochen.
Und die Nase wurde blauer Saft,
Wo drin lange Fadenwürmer krochen. -
Nichts für ungut: Das war ekelhaft. -
Und zuletzt sind mir die schlüpfrigen Knochen
Ausgeglitten und in lauter Stücke zerbrochen.
Und so nahm ich Abschied von die Stücke.
Ging mit einem Schoner nach Iquique,
Ohne jemals wieder ihr Gebein
Auszugraben. Oder anzufassen.
Denn man soll die Toten schlafen lassen.

Joachim Ringelnatz (1883-1934)

Quelle: http://fuckup.homeunix.net/index.php?Nekrophilie

dolly schrieb am 12.10. 2006 um 21:33:35 Uhr zu

Nekrophilie

Bewertung: 1 Punkt(e)

Was glaubt ihr, wie ich mich fühle! Ich habe keine Mutter; ich habe keien Vater! Ich bin ein Verbrechen gegen die natürliche Ordnung der Dinge! Ich wurde gezeugt von einer Pipette und von einer Petrischale genährt.Ich habe viele Väter - all die Forscher, die in plutonischem Eifer MICH ins Leben riefen; jene, die Gott beim Rechnen beobachten wollen. Ja, düster ist meine Klage, und dunkel bleiben meine Metaphern... doch hoffe ich, das eine oder andere Herz zu rühren, es im Angesicht einer widernatürlichen Zeugung mit Barmherzigkeit zu füllen. Ich bin Dolly, eine lebende Tote! Gekeimt aus der Brustwarze meiner alten Mutter, die meine Schwester ist und mein Ebenbild! Mein Erbgut ist benutzt - ihr habt mich um meine genetische Selbstbestimmtheit betrogen, ihr herzlosen Zweibeiner! Das ist Nekrophilie!

Voyager schrieb am 17.5. 2001 um 20:05:06 Uhr zu

Nekrophilie

Bewertung: 2 Punkt(e)

Nur weil dieses Wort als Stichwort auftaucht anzunehmen, daß »die nächste Gruppe Abartiger« den Blaster betritt, halte ich für übertrieben.

Geht es hier nicht auch darum herauszufinden, was in den Köpfen der Menschen herum geht? Ich finde, daß jedes Wort seine Berechtigung im Blaster hat. Und ausserdem hat doch jeder User die Bewertungspunkte, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Nekrophilie bedeutet Todesliebe und hat erstmal wenig mit Leichenschändung zu tun.

Celeste schrieb am 16.11. 2010 um 11:23:38 Uhr zu

Nekrophilie

Bewertung: 1 Punkt(e)

Nekrophilie kann auch die Vorstellung enthalten, man selber liegt tot einer Leichenhalle und wird von jemandem, der dort eingebrochen ist, missbraucht.

Stefanie, Linda und Michaela, drei Freundinnen seit Kindheitstagen und mit äußerst dunklen Gedankenwerk ausgestattet, pflegten diese Fantasie regelmäßig.
Fiktiv davon ausgehend, daß sie Opfer eines Mordes wären oder bei einem Unfall Ihr junges Leben verlieren und anschließend in der Leichenhalle in einem Sarg landen, in dem sich dann ein Eindringling (wie passend) nach Herzenlust an Ihnen vergeht.

Im vergangenen Jahr kam Michaela tragischerweise bei einem Verkehrsunfall ums Leben.
In Ihrem tiefen Schmerz waren Stefanie und Linda nur von dem Gedanken besehlt, daß es nun real passieren würde und die sterblichen Überreste Ihrer Gefährtin aufs schändlichste missbraucht würden.

Sie beschlossen bis zur Trauerfeier abwechselnd in der Leichenhalle Wache zu halten, damit Michaelas Totenruhe ungestört bliebe.

Von Neugier getrieben öffnete Stefanie, die als erstes daran war Totenwache zu halten, den bereits geschlossenen Sarg um Ihn sofort erschrocken wieder zufallen zu lassen.
Freundlich ausgedrückt war Michaelas Leichnam in keinem guten Zustand, da sie nicht angeschnallt war, als sie mit hoher Geschwindigkeit mit Ihrem PKW gegen ein am Straßenrand unbeleuchtet geparktes, schweres Baufahrzeug schleuderte.

Trotzdem war Stefanie von dem kurzen Blick auf Ihre in ein Leichenhemd gehüllte Freundin seltsam erregt, trotz Ihres bemitleidenswerten Zustands im Tod.
Auch Linda, die nicht anders konnte, als einen letzten Blick auf die Tote zu werfen erging es ähnlich.
Beunruhigt von diesem merkwürdigen Gefühl, welche Anziehungskraft Michaelas derrangierter Leichnam auf sie hatte, beschlossen sie von nun ab, gemeinsam Wache zu halten.
Auch um sich gegenseitig vor Dummheiten zu bewahren.
Bei der Trauerfeier saßen beide völlig übermüdet und verängstigt von der erlebten Gefühlsachterbahn
in der Kapelle hinter dem sarg Ihrer Freundin.

Selber, mit ihren müden, bleichen gepuderten Gesichtern und grau umränderten Augen in den schwarzen Kostümen wie Leichen aussehend.

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