Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 160, davon 156 (97,50%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 58 positiv bewertete (36,25%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 28.2. 2000 um 21:41:08 Uhr schrieb
Tanna über Stille
Der neuste Text am 26.5. 2024 um 10:30:23 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Stille
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 82)

am 19.1. 2005 um 16:57:54 Uhr schrieb
blaureiter über Stille

am 14.1. 2016 um 00:43:37 Uhr schrieb
Christine über Stille

am 5.5. 2010 um 22:52:51 Uhr schrieb
Christine über Stille

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Stille«

alter schrieb am 20.5. 2006 um 21:16:28 Uhr zu

Stille

Bewertung: 1 Punkt(e)

Die Omis (Achtung, es sind »Bewohner«) sitzen im Aufenthaltsraum nach dem Mittagessen und sehnen das Kaffeetrinken herbei. Keine sagt ein Wort, hier und da wird verzweifelt geröchelt.
Frau Wehmeier (am Stuhl festgebunden, will immer aufstehen und stürzt dabei) beginnt das Ritual. Frau Wehmeier: »Walter
1., 2. und 3. Omi:»Frau Wehmeier!«
(Die 1., 2. und 3. Omi, allen voran die fiese Budde, sind empört über den plötzlichen Lärm.)

Frau Wehmeier:»Walter
Omis:»Frau Wehmeier!«
Und so geht das jeden Tag.

Stille.
Frau Wehmeier:»Walter
Omis:»Frau Wehmeier!«
Stille.

Frau Wehmeier ist die einzige Omi, die noch eine Stimme hat,eine ziemlich laute sogar, die anderen flüstern und ächzen mehr. Aber sie sagt immer nur ein Wort:

Frau Wehmeier:»Walter
Omis:»Frau Wehmeier!«
Und wieder Stille. Mannomann, das kotzt einen schon nach einer Woche an. Doch irgendwann, eines schönen Nachmittags, zwischen Mittagessen und Kaffee:

Stille.
Frau Wehmeier:»Wärn wa man zu Hause jeblieben, wärn wa schlauer jewesen.«

W05 schrieb am 4.3. 2005 um 06:54:45 Uhr zu

Stille

Bewertung: 1 Punkt(e)

stille ist ein sehr stark unterschätzter standortfaktor damit meine ich nicht die abwesenheit von geräuschen sondern die abwesenheit von bewegung überhaupt es ist schade dass ich so wenige menschen kenne die wirklich die stille kennen schade vor allem dass ich so viel mehr menschen kenne die einmal eine ordentliche portion stille nötig hätten denn Stille kann im Leben wirken wie Punkt, Komma und Großschreibung in einem Text. Sie sind in dieser besonderen Weise sinn-tragend.

Sie sind nicht selbst der Sinn, aber sie helfen, besser und leichter zu sehen, worum es eigentlich geht.

Ich wünschte wirklich, mehr Menschen würden über diese Erfahrung verfügen.

Nur ein Beispiel, um zu verdeutlichen, daß das kein hohles Eso-Gewäsch ist:

herrgottnochmal was ist passiert warum renne ich wie ein eingesperrter panther durch die gegend anstatt zu schlafen ich muß doch morgen früh raus und außerdem wars doch ein lustiger abend und sie war auch da na ja gut hättest ein bißchen weniger den Coolen spielen können und deutlicher deinem Bauch-Gefühl folgen können.

War es wirklich zu laut, um »Ich hab dich lieb« zu sagen ?

diefront schrieb am 30.3. 2001 um 17:35:14 Uhr zu

Stille

Bewertung: 6 Punkt(e)

Wenn das, was du zu sagen hast, nicht schöner ist als die Stille, dann schweige! Nachzulesen bei Michel Tournier

Karin schrieb am 6.7. 2000 um 07:23:53 Uhr zu

Stille

Bewertung: 2 Punkt(e)

stille ist nicht ruhe.
stille ist mehr als ruhe.
es hat eher was ganz eigenartiges. unangenehm kann sie sicher sein, zb wenn man sich alleine fühlt oder angst bekommt, wenn so ein gefühl aufkommt irgendwas stimmt nicht oder es verstummt einfach alles was voher so schön laut und lebendig war.

sei still herrschen manche eltern ihre kinder an.
sei endlich still sagt so mancher partner zu dem anderen.
ich glaube ich mag die stille überhaupt nicht-
die ruhe ja-die stille nein.

Baschti schrieb am 15.5. 2001 um 14:40:06 Uhr zu

Stille

Bewertung: 3 Punkt(e)

Die Stimme in mir ist verstummt. Vor Tagen noch konnte ich mich kaum noch all der Ideen erwaeren, die mich in alle Richtungen zogen. Heute jedoch hoere ich nichts mehr. Ein eiskalter warmer Schleier umgibt mich, bringt jedes Wort zum Verstummen. Bin abgeschnitten von der Umwelt, abgetrennt von mir. Identitätslos, verloren.

Ein tranceartiger Zustand der eher dem Tod als dem Leben ähnelt. Und doch ist es ein Anfang.

wortwirt schrieb am 3.2. 2002 um 03:43:17 Uhr zu

Stille

Bewertung: 2 Punkt(e)

Gehe ruhig und gelassen durch Lärm und Hast und sei des Friedens eingedenk, den die Stille bergen kann.

Desiderata

Höflich schrieb am 8.1. 2005 um 00:25:14 Uhr zu

Stille

Bewertung: 1 Punkt(e)

Stille über Auen, Wäldern
ruhe über allen Feldern
Hei-ho, jauchzt der Bauersmann
und spannt derweil'n die Ochsen an
»Gehts nach Leichendorf, Herr Franz
»Genau!, da lädt der Wirt zum Tanz

Ach, was muß man hier noch sagen,
höre Wehe, höre Klagen,
wie der arme Bauer Franz
am nächsten Tag sich leider dummerweise vollso Heroinnadel ins Auge gebohrt hat und so, und das wars dann auch so.
Oder meinetwegen zu viel Fernseh geschaut hat, und dann eingeschlafen ist, so.



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