Wind
Bewertung: 6 Punkt(e)
der wind trägt stimmen übers meer.
er flüstert leise deinen namen.
um den stimmen zu folgen,
segel ich gegen den wind.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 183, davon 176 (96,17%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 73 positiv bewertete (39,89%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 220 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,448 Punkte, 80 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 10.11. 1999 um 12:12:14 Uhr schrieb Elki über Wind |
| Der neuste Text | am 17.12. 2025 um 13:59:02 Uhr schrieb Gerhard über Wind |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 80) |
am 10.3. 2003 um 04:58:33 Uhr schrieb
am 26.2. 2003 um 16:55:49 Uhr schrieb
am 20.9. 2004 um 22:37:57 Uhr schrieb |
der wind trägt stimmen übers meer.
er flüstert leise deinen namen.
um den stimmen zu folgen,
segel ich gegen den wind.
wenn die wellen ganz hoch und schwarz werden, wenn die luft sich abkühlt und, kurz vor dem sturm, der ganze see nur dir gehört. dann kommt mindestens noch ein retter vorbei, der dir unbedingt nochmal ganz klar sagen muß, dass das, was du da grad machst, unvernünftig ist, und dass du bitte jetzt in diese verdammte nußschale umsteigen sollst. und dann überlege ich mir jedesmal, wie wichtig mir die schnittstelle ist, ehe ich ihn weggrinse. aber das weggrinsen verkneife ich mir selten. grad wenn die wellen gegen das board donnern, werde ich doch nicht umsteigen. wenn du dich flachlegst, hat das fast was, naja, der rhythmus ist halt ziemlich regelmäßig. und außerdem bleibst du der höchste punkt auf dem ganzen see. vernünftig ist das nicht. bei gewitter. herrgott, wann schlägt da schon mal tatsächlich der blitz ein. ist ja nicht die müritz. ist bloß ein kleiner waldsee. aber spaß machts schon. naja schwarze wellen sind aufm bodden, da scher ich mich dann auch ans ufer. und am useriner see. gleich neben dem zugewachsenen havelarm. das ist alles mit seerosen zugewachsen. und so viele verschiedene vogelarten hab ich auch nur selten gesehen. trotzdem ist gleich daneben eine große freie wasserfläche, auf der du schon mal ne sechs haben kannst. muß ja nicht immer gleich schäumen, reicht ja, wenns windet und ein klein bißchen donnert, so drei vier kilometer weit weg, dass du überlegst, wieviel zeit du noch zum kreuzen brauchst und ob du grad hunger hast.
Ich sitze hier in einer relativ großen Stadt. Schon seit Stunden beobachte ich das Wetterleuchten. Vorhin ist mit einem mal die Balkontüre aufgeschwungen. Was ein Schreck. Jetzt donnert's auch noch und der Wind wird stärker.
In einem Stübchen wuchs er auf. Damals war er noch ein Hauch. Dann aber entfloh er Mütterchens Überwachung und steckte seinen luftigen Kopf in allerlei Dinge, die ihn nichts angingen. Die Stadt schenkte ihm eine Reihe früher Erlebnisse, die ihn beinahe schamrot gemacht hätten. Er fuhr dahin und dorthin. Nach nicht langer Zeit wanderte er, einen geeigneten Beruf suchend, in die blaue Ferne. Wie ein Geschäftsmann.
1. Wind in Bewegung, erzeugt durch unterschiedlichen atmosphärischen Druck. Das grundelegende Element des Wettersystems
2. Leeres, bedeutungsloses Geschwätz ohne substanziellem Anspruch.
3. Flatulenz
Der Schaukelstuhl auf der verlassenen Terrasse
Ich bin ein einsamer Schaukelstuhl
und wackel im Winde,
im Winde.
Auf der Terrasse, da ist es kuhl,
und ich wackel im Winde,
im Winde.
Und ich wackel und nackel den ganzen Tag.
Und es nackelt und rackelt die Linde.
Wer weiss, was sonst wohl noch wackeln mag,
im Winde,
im Winde,
im Winde.
Christian Morgenstern
Wenn es stürmt, fallen die Blätter;
wenn es regnet werden wir nass;
wenn es scneit werden wir wieder zu Kindern und sobald die Sonne scheint, geht alles viel leichter!
Auf Amorgos weht ein verhexter Wind!
Er bläst durch die Gassen von Chora,
springt über die Mauern ,
rüttelt an Fenstern und Türen.
Des Nachts bringt er das Sternenlicht zum Vibrieren.
Wenn du nicht aufpasst, so scheint es, reisst er dir das Fleisch von den Knochen.
Erst die Gedanken,
dann die Überzeugungen,
dann die Zweifel,
dann dein Leid.
Er nimmt deine Illusionen,
und dann deine Pläne,
Er bringt dich zur Ruhe,
bis nichts mehr bleibt.
Nur Wind.
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