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am 31.7. 2002 um 22:56:29 Uhr schrieb Voyager
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am 28.10. 2025 um 12:42:39 Uhr schrieb gerhard
über Dressur |
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am 11.9. 2015 um 20:57:35 Uhr schrieb Lisa über Dressur
am 11.9. 2015 um 20:58:02 Uhr schrieb Lisa über Dressur
am 10.9. 2015 um 19:17:04 Uhr schrieb Ben über Dressur
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Dressur«
Astrid schrieb am 7.12. 2006 um 13:29:16 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Eine wenig habe ich mich schon gewundert als ich mich damals an der Uni bei dem Kurs »Umgang und Dressur von Turnierpferden« eingeschrieben habe. Als Ort war dort Turnhalle oder Sportplatz angegeben. Pferde hatte ich dort noch nie gesehen.
In der ersten Stunde mußten wir antreten und wurden gleich von der strengen Dressurtrainerin in zwei Gruppen aufgeteilt. Damit niemand schummelt und zweimal bei einer Gruppe mitmacht, bekam jeder entweder einern blauen und roten langen Gymnastikanzug (Voltigieranzug).
Eine Gruppe mußte immer die Pferde und die anderen die Pferdeführer spielen. Ich war bei den Roten. Wir waren die erste Pferdegruppe. Aus einer Kiste wurden dann Pakete ausgeteilt, die Riemen für den Oberkorper und ein Kopfgeschirr enthielten. Unsere Pferdeführer legten uns Schrittweise nach Anleitung die Riemen an. Der Körperharness hatte Schulterriemen, die sich an Brust und Rücken zu einen breiten Mittelriemen vereinigten.
Von den Mittelriemen gingen insgesamt vier Seitriemen von vorne nach hinten, wo sie mit einer Schnalle befestigt wurden. Ein Seitriemen war über der Brust, ein zweiter darunter angebracht. Der dritte Seitriemen ging um den Bauch und der vierte lag auf den Hüften auf. Der vordere Mittelriemen war länger und wurde als Schrittriemen durch den Schritt nach hinten gezogen und ebenfalls mit einer Schnalle am hinteren Mittelriemen befestigt. Es dauerte eine Weile bis meine Pferdeführerin alle Schnallen befestigt hatte. Beim Schrittriemen mahnte uns die Trainerin noch, nicht zu fest anzuziehn, da war es schon zu spät. Meine Partnerin zog den Riemen stramm und spannte alles noch mal nach.
Eh, ich protestieren konnte war auch das Kopfgeschirr schon dran. Der Gesichtsriemen verlief einmal um das Gesicht und war mit dem gepolsterten Kinnriemen mit zwei Schnallen links und rechts auf der Wange verbunden. Gespannt wurde der Gesichtsriemen mit fünf Kopfriemen, die sternförmig vom Hinterkopf ausgingen und mit Schnallen am Gesichtsriemen befestig wurden. Nach vorne ging vom Gesichtsriemen eine Trense aus Gummi ab, die ich anfangs eher widerwillig zwischen die Zähne nam. Zusammen mit dem Kinnriemen bildete das Kopfgeschirr einen wirkungsvollen Knebel, der Sprechen oder gar Widerworte wirkungsvoll verhinderte. Komplettiert wurde das Kopfgeschirr mit zwei Scheuklappen, die nur eine Geradeauschauen ermöglichten.
Am Kopfgeschirr und an den Körperharness waren überall Metallringe angebracht, an denen die Pferdeleine mit Karabinerhaken befestig werden konnte.
Wir lernten das Laufen an der Leine und drehten wir ein ganzes Semester lang unsere Runden auf dem Sportplatz oder in der Halle. Später kam die lange Pferdepeitsche hinzu, die wir aber nur sehr sparsam einsetzen sollten. Schön blöd, wer sie gebrauchte, spätestens zur nächsten Stunde spürte er die Revanche. Austoben konnten wir uns bei dem Bändigen Test, wo drei Pferdeführer mit drei Leine ein Pferd in der Mitte bändigen müssen.
Ein Problem bei allen Übungen war immer die richtige Haltung der Arme als Pferd. Sie sollte angewinkelt nach vorne gerichtet gehalten werden. Wer das nicht packte, konnte sich mit den Armgeschirr behelfen. Das Armgeschirr bestand aus jeweils einen Handgelenkriemen und einem Oberarmriemen. Die Handgelenkriemen wurden mit einem Karabinerhaken an den Enden einer kurzen Stange befestigt, die in der Mitte mit einem Karabiner in einer Öse an dem Mittelriemen des Harness in Höhe der Brust eingehangen wurde. Zwischen die Oberarmriemen kam ebenfalls eine Stange, die dann hinten an dem Mittelriemen auf dem Rücken befestiget wurde.
Ich habe das Armgeschirr immer benutzt. Man war zwar praktisch gefesselt, brauchte sich aber über die Armhaltung keine weiteren Gedankem mehr machen und konnte so seinen Partner auch nicht mit der Zensur nach unten ziehen.
Zur Vorbereitung für die Prüfung am Semesterende reichten uns die zwei Semsterwochenstunden nicht aus. Aber da wir in diesem Semester die einzige Gruppe waren, durften wir die Sachen mit nach Hause nehmen und selbstständig üben. Wir gingen dann immer in die Natur, in ein abgelegendes Waldstück vor der Stadt. Dort trainierten wir am Ende fast jeden Tag und manchmal auch das gesamte Wochenende.
Der Einsatz hat sich aber gelohnt. Wir bestanden die Dressurprüfung beide mit sehr gut und wurden auch noch besonders von der Prüfungskomission gelobt.
Schade, das der Dressursport ohne Pferde kaum eine Lobby in Deutschland hat. Es fehlt eine Fernsehshow mit Prominenten. Man bräuchte sowas wie »Stars an der Leine« meinetwegen auch mit dem Raab, wenn sich kein anderer findet.
vanessa schrieb am 7.11. 2012 um 20:08:54 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
manchmal füttere ich das pferdschaf wenn es gerade auf der weide steht morgen wird es geimpft gacker gacker ächz ächz
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