Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 34, davon 34 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 9 positiv bewertete (26,47%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 7.12. 2001 um 05:42:08 Uhr schrieb
Moppel über Normalität
Der neuste Text am 29.1. 2020 um 06:50:16 Uhr schrieb
Christine über Normalität
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 18)

am 13.2. 2004 um 23:53:09 Uhr schrieb
biggi über Normalität

am 24.5. 2002 um 20:16:31 Uhr schrieb
L4A QBK über Normalität

am 7.8. 2007 um 00:33:46 Uhr schrieb
Matthieu über Normalität

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Normalität«

elfboi schrieb am 26.6. 2003 um 20:36:59 Uhr zu

Normalität

Bewertung: 6 Punkt(e)

Normalität ist eine sich ständig wandelne psychische Erkrankung. Ein Großteil der Bevölkerung leidet in allen Ländern unter Normalität, wobei sich das Krankheitsbild von Kultur zu Kultur unterscheidet. Gemeinsam ist allen jedoch ihre völlig Krankheitsuneinsichtigekit, die ein wichtiger Bestandteil des Krankheitbildes darstellt.
Während des europäischen Mittelalters zeichneten sich die Menschen, die unter Normalität litten, vor allem durch das Suchen von Sündenböcken und unbändiger Agression gegen diese aus. Außerdem litten sie meist unter schweren Wahnvorstellungen, da sie von der Existenz übersinnlicher Wesen wie Gott oder Teufel ausging. Noch heute leiden viele der an Normalität erkrankten Menschen in Europa, den USA und vielen anderen Teilen der Welt an solchen Vorstellungen, meist jedoch in abgeschwächter Form.
Heute ziegt sich sich die Normalität meist in gemäßigterer Form in einer bis ins krankhafte übersteigerten Oberflächlichkeit und dem wiederspruchlosen Akzeptieren sämtlicher Regeln, auch wenn sie nicht verstanden werden. Dies geht soweit, dass selbst offensichtlich völlig unsinnige Gesetze befolgt werden, Männern, die sich lustige Uniformen anziehen mehr geglaubt wird als anderen und auf Papier geschrieben Buchstaben, die man »Vertrag«, »Besitzurkunde« oder »Gesetz« nennt eine geradezu heilige und unverrückbare Bedeutung zugemessen wird. Dem Normalen geht dabei heglicher Bezug zur Realität verloren.
Leider ist - trotz der weiten Verbreitung der Normalität - die Krankheit immer noch ein Tabuthema im öffentlichen Diskurs. Die an Normalität Erkankten werden mit ihrer Normalität oft allein gelassen.
-- Doener auf http://fuckup.homeunix.net/index.php?Normalitaet

Harald Bogner schrieb am 5.10. 2007 um 18:53:23 Uhr zu

Normalität

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ich mache mir echte Sorgen um mein Seelenheil. Gestern nachts wartete ich auf die Strassenbahn. Auf einer der Wartebänke saß eine Frau mittleren Alters.
Als ich vorbeiging um ein Stück weiter stehenzubleiben, sah sie mir ins Gesicht, dann drehte sie ihren Kopf zur Seite und sagte, sie hätte eine Knackwurst in Mistelbach vergessen. Weil sie in die entgegengesetzte Richtung von mir schaute konnte ich nicht ganz verstehen was sie sagte.
Dann stand sie rasch auf, stellte sich in meinen Rücken und flüsterte kaum hörbar: Weiche Satan.
Ich wunderte mich bloß aber reagierte nicht.
Sie ging an meine Seite und sagte wieder: Ich habe eine Knackwurst vergessen in Mistelbach. Jetzt liegt sie im Mistkübel. Dabei sah sie mich an. Ich lächelte distanziert. Ich mag keine Knackwürste und wo Mistelbach ist weiß ich nicht. Burgenland, kann sein.
Sie ging ein Stück an die Gehsteigkante.
Die Strassenbahn kam und die Leute stiegen aus und ein.
Ich stieg auch ein und setzte mich ein paar Sitzreihen weiter.
Ich habe eine Knackwurst in Mistelbach vergessen, sagte die Frau wieder laut. Ein paar Umstehende lachten.
Eine Knackwurst, sagte sie. Jetzt liegt sie im Mistkübel.

Moppel schrieb am 7.12. 2001 um 05:42:08 Uhr zu

Normalität

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Normalität ist der am weitesten verbreitete Glaube.
Die Normalität ist alles, an was sich jemand so sehr gewöhnt hat, was für einen selber so normal geworden ist, daß es einem gar nicht mehr auffällt.
Der Glaube an die Normalität entzieht sich der Wahrnehmung.

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