Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 67, davon 60 (89,55%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 25 positiv bewertete (37,31%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 18.9. 1999 um 21:32:15 Uhr schrieb
Tanna über Roman
Der neuste Text am 15.10. 2025 um 09:20:12 Uhr schrieb
Gerhard über Roman
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 24)

am 28.1. 2019 um 05:36:20 Uhr schrieb
joo über Roman

am 24.9. 2014 um 12:43:34 Uhr schrieb
Christine über Roman

am 18.3. 2019 um 16:22:51 Uhr schrieb
Punktum über Roman

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Roman«

Clemens schrieb am 9.4. 2001 um 01:29:47 Uhr zu

Roman

Bewertung: 4 Punkt(e)

Wirklich schöne, sprachlich interessante, lesenswerte englischsprachige Romane sind für mich vor allem Romane des 19. Jahrhunderts, vor allem wenn es in irgendeiner Form in Richtung Gothic geht (Mary Shelly's Frankenstein, manche Sachen von E. A. Poe, aber auch Bram Stoker's Dracula). Daneben sind auch historische Romane lesenswert (Sir Walter Scott z. B.). Bei den Abenteuerbüchern ist wohl an vorderster Front Rudyard Kipling (»Kim«) zu nennen.
Wenn ich einfach mal so einen englischsprachigen Roman lesen möchte, dann greife ich beherzt zu Tom Clancy. Das sind komplett niveaulose Geschichten, teilweise fragwürdig in der Einstellung, aber recht spannend und lang und trotz allem ganz unterhaltsam. Aber leider ist er von der Hochform der 80er Jahre inzwischen meilenweit entfernt.

Tanna schrieb am 18.9. 1999 um 21:32:15 Uhr zu

Roman

Bewertung: 6 Punkt(e)

Marcel Reich-Ranicki behauptet, kein deutscher Autor sei in der Lage, einen guten Roman von über 500 Seiten zu schreiben. Wesentliches Kriterium dabei ist, ob Herr Reich-Ranicki die Lektüre der ersten 20 Seiten übersteht, ohne sich zu langweilen.

Richie schrieb am 5.3. 2001 um 00:28:52 Uhr zu

Roman

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ich verstehe nicht, dass so sehr zwischen Sachbüchern und Romanen differenziert wird, wie ich grade zum Beispiel bei Liamara lese. Ein Sachbuch beschreibt natur-, geistes- oder sozialwissenschaftliche Zusammenhänge. Ein Roman handelt von Menschen. Ob das in irgendeiner Weise »weniger« sein soll?

Ich liebe Dostojewskij. Er schafft es, einfach das Handeln und Denken von Menschen interessanter und faszinierender als alles andere sein zu lassen. Es stehen dort sehr viele Wahrheiten drin, und damit meine ich weniger die so eins zu eins übertragbaren Sachen , wie dass er in vielen Beziehungen Freud vorweggenommen hat, bloß in einer anderen Schriftform. Sondern daß man Menschen besser begreift, wenn man ihn gelesen hat.

Wenn ich wen neugierig gemacht hab: Schuld und Sühne ist ein guter Einstieg (irgendwer hat hier doch Porphyrij Petrowitsch gelinkt...?), der Spieler ist kurz, schwerer zum reinkommen. Gigantisch sind die Brüder Karamasow, der Idiot und die Dämonen. Aber da muss man Freude dran haben, dass wenig »richtig« passiert, sondern sehr viel einfach nur zwischen den Menschen abgeht. Aber das ist ja eigentlioch auch das, was »richtig« passiert...

Ich liebe ihn. Ich schätze, man hats gemerkt.
Danke fürs Lesen.

Leseratte schrieb am 1.5. 2003 um 09:18:58 Uhr zu

Roman

Bewertung: 1 Punkt(e)

Sie schlug hart und flach mit ihrem mühelos durchgezogenen Schwung, returnierte mir die Bälle knapp über das Netz tief in meine Platzhälfte – alles so rhythmisch geordnet und übersichtlich, dass es meine Fußarbeit praktisch auf einen schwingenden Spaziergang reduziertegeübte Spieler werden verstehen, was ich meine. Mein ziemlich stark geschnittener Aufschlag, den mir mein Vater beigebracht hatteer seinerseits verdankte ihn Decugis oder Borman, alten Freunden und großen Meistern –, hätte meine Lo in ernstliche Schwierigkeiten gebracht, hätte ich wirklich versucht, ihr Schwierigkeiten zu machen. Aber wer wollte ein liebendes Mädchen mit solch strahlenden Augen ärgern? Habe ich je erwähnt, dass ihr nackter Arm die 8 der Pockenimpfung aufwies? Dass ich sie hoffnungslos liebte? Dass sie erst vierzehn war?"

[Vladimir Nabokov, „Lolita“]

GlooM 2oo1 schrieb am 13.5. 2001 um 18:45:10 Uhr zu

Roman

Bewertung: 5 Punkt(e)

Der amerikanische Film »Roman Holiday« aus 1953 wurde im Deutschen mit »Ein Herz und ein Krone« betitelt - wie scheußlich.

Es geht darin um eine Prinzessin (Audrey Hepburn), die eines Staatsbesuches wegen in Rom ist. Sie fühlt sich furchtbar unglücklich in ihrer Rolle als wichtige Persönlichkeit und reißt eines Abends betrunken aus. Auf einer Brücke wird sie von einem Journalisten (Joe Bradley) aufgegabelt (nein, sie wollte sich nicht in irgendwelche Fluten stürzen, sondern ist dort eingeschlafen, weil man ihr Schlafmittel verabreicht hatte). Er nimmt sie mit zu sich nach Hause und als er bemerkt, wer sie ist, organisiert er für sie einen Tag inkognito in Rom sozusagen, macht mit ihr einen Stadtbummel, ohne sich dabei zu erkennen zu geben und sein Freund schießt davon mit versteckten Kameras Fotos. Natürlich verliebt der Journalist sich in die Prinzessin und natürlich bringt er es deswegen nicht übers Herz, die eigentlich geplante Story zu veröffentlichen. Aber trotzdem ist der Film nicht zu vergleichen mit dem Kitsch, den man sonst so aus den 50ern gewöhnt ist (nur diejenigen, die den deutschen Titel ausgesucht haben, konnten scheinbar mal wieder keine Ausnahme machen), von den hervorragenden Schauspielern mal ganz abgesehen. Zum Schluss trennen sie sich still und leise. Nicht tragisch, sondern um eine wundervolle Erfahrung reicher.

Einer meiner Lieblingsfilme.

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