| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
244, davon 241 (98,77%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 93 positiv bewertete (38,11%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
236 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung |
0,471 Punkte, 104 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 20.9. 1999 um 14:03:27 Uhr schrieb Löwe
über Schweigen |
| Der neuste Text |
am 5.9. 2024 um 23:32:30 Uhr schrieb Bettina Beispiel
über Schweigen |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 104) |
am 2.3. 2004 um 21:39:30 Uhr schrieb Gold über Schweigen
am 21.10. 2016 um 02:03:40 Uhr schrieb Christine über Schweigen
am 3.6. 2007 um 01:41:47 Uhr schrieb Joo über Schweigen
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Schweigen«
Michelmann schrieb am 28.12. 1999 um 21:37:04 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Ich will euch eine kleine Geschichte dazu erzählen:
Ein Grübler traf eines Tages auf eine Grüblerin. Beide dachten viel über das nach was war, was ist und was sein könnte. Von der ersten Stunde an verbrachten sie viel Zeit mit reden. Die Gespräche dauerten ímmer sehr lang, denn beide mußten oft nachdenken. Es gab lange Pausen.
Als nach vielen Wochen des Redens fast jedes Thema erschöpft war, und die Pausen immer länger und länger wurden, wußten sie, daß es bald sehr kalt und eisig werden würde.
Nur wenige Themen hatten sie noch übrig. Um diese nicht zu vergeuden, sprachen sie weniger und weniger.
Sie hatten sich wahrlich nicht mehr viel zu sagen.
Fast könnte man meinen, diese Geschichte wäre hier zu ende ...
aber seht selbst:
Die Grüblerin und der Grübler suchten verzweifelt nach einem Ausweg. Sie hatten große Angst davor, sich ohne ein Wort zu verlieren, nur mehr anzustarren. Tote Blicke. Klirrende Stille. Angst.
Und erst im allerletzten Moment - kurz vor der ewigen Ruhe - fanden unsere beiden Grübler einen Ausweg aus dieser üblen und katastrophalen Lage.
Sie hatten eine Idee. Diese Idee kam ihnen im Schlaf. Denn sie träumten vom Traum. Träume, so fiel ihnen ein, sind unerschöpflich. Sie erkannten, daß Tag für Tag ein neuer Traum entsteht. Unendlicher Gesprächsstoff tat sich auf.
Sie freuten sich und jubelten, - doch es kam anders:
Die Grüblerin erfuhr ihren ersten Traum. Dieser Traum aber löste in ihr
Zweifel aus. Sie suchte darin nach dem Sinn.
Auch der Grübler hatte seinen ersten
Traum. Auch er mußte darüber nachdenken. Der Traum gefiel ihm nicht. Er wußte nicht was er zu bedeuten hatte. Und auch er suchte nach dem Sinn...
Nun ist viel Zeit, sehr viel Zeit vergangen und unsere beiden Grübler träumen vor sich hin und versuchen ihre Träume zu deuten. Jeder für sich. Ganz allein in Gedanken. Keiner hat Zeit für den anderen. Und gesprochen haben sie seither auch nicht mehr ...
julia schrieb am 23.6. 2000 um 19:13:53 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
PSSST PSSST
PSST PSST
PST PST
pst pst
.. ..
. .
sagte das echo zum echo
folltroddel schrieb am 2.1. 2010 um 20:01:47 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
ich will mit ihr vor dem Fernseher liegen, sie in meinen Armen.
Wir schweigen, bl0ß unser Lachen in den witzigen Szenen unterbricht es.
Meinen Arm um sie geschlungen, glücklich sein.
Hoffen, dass der Film nie zu Ende geht.
Danach ein bisschen kuscheln und Sex.
Nie mehr reden, nix erklären. Worte stiften nur Verwirrung, lassen sie merken, dass ich ein Idiot bin, will nie mehr was zu ihr sagen müssen,
nie mehr verstehen müssen, nur zuhören und schweigen.
Aber sie ist garnicht da,weiß ja nich, dass ich sie liebe hab ja nix gesagt, nur geschwiegen.
mak schrieb am 8.1. 2000 um 21:46:48 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Es gibt Leute mit denen ich stundenlang schweigen könnte. Es gibt nichts besseres und keinen größeren Freundschaftsbeweis.
BeBe schrieb am 16.12. 2004 um 23:48:32 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
als Gedankenmittel, überflüssiges wie schlecht oder nicht ausreichend gedachtes ruhen zu lassen wie dadurch weiter verarbeiten zu können, ist sicher so gut wie Schweigen, das Beherrschung verrät.
Schweigen als taktisches Mittel eingesetzt bei gleichzeitiger Redseligkeit, kann gut und richtig wie auch das genaue Gegenteil sein.
Schweigen als Korrektiv in der Kommunikation ist dann sinnvoll, wenn aufschäumende und wenig gut gedachte Emotionalität dadurch reduziert werden kann, das Gegenteil jedoch in einer lebendigen Auseinandersetzung, die erfordert, es zu durchbrechen oder und es als allenfalls noch nötige Verschiebung von auch wichtigem einzusetzen.
Schweigen sollte nie mit Stillschweigen, d.h. einer nur positiven Eigenschaft, ein anvertrautes Geheimnis für sich behalten zu können, verwechselt werden. Um allein diese wichtige Differenzierung erreichen zu können, sollte jeder Einzelne seinen eigenen Gedanken mit allem, nur nicht mit schweigender Beantwortung kommen.
Schweigen sollte immer als ein Mittel eigener Güteabwägung gesehen, genutzt und eingesetzt werden und damit als ein wichtiges Gedankenwerkzeug mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und nicht nur plumper Behandlung, womöglich der Art »entweder oder«.
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