Spaß
Bewertung: 12 Punkt(e)Eine ehemalige Kollegin hat in ihrem aktiven Wortschatz das schöne Wort »bespaßen«: »Ruf' doch mal Petra an und bespaß' die ein bisschen - die Arme ist krank und freut sich über jeden Anruf.«
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 251, davon 244 (97,21%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 67 positiv bewertete (26,69%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 165 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,227 Punkte, 126 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 20.9. 1999 um 13:00:22 Uhr schrieb ancalagon über Spaß |
| Der neuste Text | am 25.7. 2026 um 00:51:14 Uhr schrieb Bobbi über Spaß |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 126) |
am 14.1. 2006 um 01:39:50 Uhr schrieb
am 26.10. 2017 um 07:55:21 Uhr schrieb
am 25.5. 2005 um 15:00:51 Uhr schrieb |
Eine ehemalige Kollegin hat in ihrem aktiven Wortschatz das schöne Wort »bespaßen«: »Ruf' doch mal Petra an und bespaß' die ein bisschen - die Arme ist krank und freut sich über jeden Anruf.«
Ich glaube, dass Spaß einer der wichtigsten Gründe ist, warum wir leben und arbeiten. Das heißt allerdings nicht, dass jeder arbeitet, weil er Spaß daran hat, sondern weil es meistens keinen Spaß macht, ohne Geld dazusitzen. Zumindest weniger Spaß als zu arbeiten. Glücklicherweise gibt es auch Ausnahmen, nämlich sowohl die, die Spaß an ihrer Arbeit haben, als auch die, die die glücklich damit sind, wenig zu verdienen, weil sie andere Prioritäten setzen. Zum Beispiel macht es auch Spaß, Assoziations-Blaster zu füllen.
N: spaß ist, was ihr draus macht
B: werbekiddie
N: Agenturschlampe!
B: auf der ebene mach ich nicht weiter
N: nö nö, da gehen wir schon weiter. ich finde deinen Anwurf ungerechtfertigter als meinen.
B: Da spricht wohl der neid asylantenkind
N: Ich bin dankbar, daß mich die BUNDESREPUBLIK Deutschland 1979 zu den Ihren genommen hat.
B: verjährt das nicht mal?
Spaß kann man auf Kosten anderer haben. Aber auch einfanch nur durch die Situation.
Wir haben Spaßzwang. Wer keinen Spaß hat ist sowieso out. Und natürlich permanent schlecht drauf. Wir wollen uns auf die Schenkel klopfen bis sie durch sind. Und wenn das net geht dann nehmen wir halt Bier zu uns. Oder warum nicht gleich XTC? Da gehen die Endorphine ab, da bist Du glücklich, so glücklich, daß Du kotzen willst.
Ich will keinen Spaß haben. Ich will glücklich sein und mich freuen. Will mich über mich freuen, und vielleicht auch über andere Mitmenschen. Erst wenn ich mich richtig freuen kann und ich glücklicher bin, dann erst wird mir mein Leben Spaß machen.
Durch seinen heiteren, leichten, verspielten Charakter ebnet der Spaß den Zugang zu vielen ernsten oder schweren Inhalten. Arbeit, die Spaß macht, fällt leichter, harte Information wird spaßig aufbereitet leichter verdaulich.
Gleichzeitig verhindert spaßhaftes Herangehen auch, Dinge allzunah an sich herankommen zu lassen oder sich einer Sache »ernsthaft« zu verpflichten. Spaß schafft - ähnlich wie Ironie - Distanz.
Spaß fungiert also gleichzeitig als Zugangsweg aber auch als Barriere zu der Welt die uns umgibt.
Wir leben nicht in einer Spaß-Gesellschaft. Es wäre schön, wenn es so wäre. In Wirklichkeit leben wir in einer Streß-Gesellschaft, die verzweifelt versucht, durch eine Überdosis an Spaß den Streß zu verdrängen.
grad kam eine kinderstimme, danach eine männerstimme ein wonna leave you now. wer das grad hört? 50 000 in sachsen. wahnsinn pur. sozialer sprengstoff nicht grad. so viel hausfrauen hat sachsen nicht.
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