Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 97, davon 96 (98,97%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 42 positiv bewertete (43,30%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 22.3. 2000 um 18:55:48 Uhr schrieb
phoros über Buchanfang
Der neuste Text am 14.3. 2024 um 01:14:00 Uhr schrieb
Michel, Bruno und ein Schatten von mir über Buchanfang
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 29)

am 2.5. 2004 um 22:39:28 Uhr schrieb
Liamara über Buchanfang

am 14.3. 2024 um 01:14:00 Uhr schrieb
Michel, Bruno und ein Schatten von mir über Buchanfang

am 17.2. 2003 um 11:47:04 Uhr schrieb
mod über Buchanfang

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Buchanfang«

Charlus schrieb am 27.3. 2004 um 08:48:15 Uhr zu

Buchanfang

Bewertung: 2 Punkt(e)

Der Sohn wohlhabender Eltern, der, gleichgültig ob aus Talent oder Schwäche, einen sogenannten intellektuellen Beruf, als Künstler oder Gelehrter, ergreift, hat es unter denen, die den degoutanten Namen des Kollegen tragen, besonders schwer. Nicht bloß, daß ihm die Unabhängigkeit geneidet wird, daß man dem Ernst seiner Absicht mißtraut und in ihm einen heimlichen Abgesandten der etablierten Mächte vermutet. Solches Mißtrauen zeugt zwar von Ressentiment, würde aber meist seine Bestätigung finden. Jedoch die eigentlichen Widerstände liegen anderswo. Die Beschäftigung mit geistigen Dingen ist mittlerweile selber »praktisch«, zu einem Geschäft mit strenger Arbeitsteilung, mit Branchen und numerus clausus geworden. Der materiell Unabhängige, der sie aus Widerwillen gegen die Schmach des Geldverdienens wählt, wird nicht geneigt sein, das anzuerkennen. Dafür wird er bestraft. Er ist kein »professional«, rangiert in der Hierarchie der Konkurrenten als Dilettant, gleichgültig wieviel er sachlich versteht, und muß, wenn er Karriere machen will, den stursten Fachmann an entschlossener Borniertheit womöglich noch übertrumpfen.

Adorno, Minima Moralia

Liamara schrieb am 22.3. 2000 um 22:17:40 Uhr zu

Buchanfang

Bewertung: 1 Punkt(e)

Der Nachthimmel. Drei Kamele, Silhouetten vor den hellen Sternen am mondlosen Firmament, ziehen langsam über den Horizont. Ein Stern führt sie gen Betlehem. Die drei Weisen reiten durch das Tor der schlafenden Stadt und weiter durch die menschenleeren Straßen. Ein Hund knurrt sie an. Sie nähern sich einem erleuchteten Stall; Licht strömt ihnen entgegen. Sie sitzen ab, treten ein und finden die typische Szene vor, mit einem Kindlein, in einer roh gezimmerten Krippe auf Stroh gebettet, und geduldig herumstehenden Tieren. Die Mutter döst neben dem Kind. Plötzlich schreckt sie auf aus ihrem Nickerchen, sieht die Weisen, kreischt auf und fällt rücklings von ihrem Strohhaufen herunter. Blitzschnell hat sie sich wieder aufgerappelt und blickt die drei argwöhnisch an. Sie ist eine Schreckschraube.

MANDY Wer seid Ihr?
ERSTER WEISER Wir sind Astrologen. Wir kommen aus dem Osten.
MANDY Soll das so ne Art Witz sein?
ERSTER WEISER Wir möchten das Kindlein preisen.
ZWEITER WEISER Wir müssen ihm huldigen.
MANDY Huldigen!! Ihr seid total besoffen, das ist es. Einfach widerlich. Raus, raus.


Monty Python, Das Leben Brians, Drehbuch

Miri=Mmmmiri schrieb am 17.2. 2001 um 17:00:35 Uhr zu

Buchanfang

Bewertung: 2 Punkt(e)

Im achtzehnten Jahrhundert lebte in Frankreich ein Mann, der zu den genialsten und abscheulichsten Gestalten dieser an genialen und abscheulichen Gestalten nicht armen Epoche gehörte. Seine Geschichte soll hier erzählt werden.

Patrick Süskind, Das Parfum

Miri=Mmmmiri schrieb am 17.2. 2001 um 17:10:15 Uhr zu

Buchanfang

Bewertung: 3 Punkt(e)

Heute früh, am 1. Januar 2021 um null Uhr drei, ist bei einer Kneipenschlägerei in einem Vorort von Buenos Aires der mutmaßlich letzte auf Erden geborene Mensch im Alter von fünfundzwanzig Jahren, zwei Monaten und zwölf Tagen ums Leben gekommen.

P.D. James, Im Land der leeren Häuser

phoros schrieb am 27.3. 2000 um 10:43:18 Uhr zu

Buchanfang

Bewertung: 2 Punkt(e)

Einst, wenn ich mich recht erinnere, war mein Leben ein üppiges Fest, da öffneten sich alle Herzen, da flossen alle Weine.

Rimbaud; Eine-Zeit-in-der-Hölle

Liamara schrieb am 22.3. 2000 um 22:09:57 Uhr zu

Buchanfang

Bewertung: 2 Punkt(e)

Es zieht mich stets dorthin zurück, wo ich einmal gelebt habe, zu den Häusern, der Gegend. Da ist zum Beispiel eines jener handtuchschmalen Backsteinhäuser, ehemals Besitz vornehmer Bürgerfamilien, in den East Seventies, wo ich Anfang des Krieges meine erste New Yorker Wohnung hatte. Nur ein Zimmer war dies, vollgestellt mit Bodengerümpel: einem Sofa und Sesseln mit kratzigem Plüsch in jenem gewissen Rot gepolstert, das einen an heiße Tage in Zügen denken läßt.

Truman Capote, Frühstück bei Tiffany

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