Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 18, davon 17 (94,44%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 7 positiv bewertete (38,89%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 21.8. 2001 um 06:16:48 Uhr schrieb
zyn über Gottkaiser
Der neuste Text am 31.10. 2025 um 05:01:49 Uhr schrieb
gerhard über Gottkaiser
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 7)

am 31.10. 2025 um 05:01:49 Uhr schrieb
gerhard über Gottkaiser

am 29.7. 2006 um 14:29:03 Uhr schrieb
Jobig über Gottkaiser

am 15.10. 2008 um 13:14:43 Uhr schrieb
Der liebe Junge von nebenan über Gottkaiser

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Gottkaiser«

zyn schrieb am 21.8. 2001 um 06:16:48 Uhr zu

Gottkaiser

Bewertung: 3 Punkt(e)

"Gleichgültig wie wir uns auch bemühen, nach der Wahrheit zu streben -
es ist oft sehr unangenehm, über sich selbst genau im Bilde zu sein.
Dem, der die Wahrheit sagt, bringen wir keine freundlichen Gefühle entgegen."
(aus »Der Gottkaiser des Wüstenplaneten«)

Höflich schrieb am 11.4. 2005 um 14:07:41 Uhr zu

Gottkaiser

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ich befinde mich in der fünften Besenkammer des Wahns und rede zum Besenstiel.
»O, Sand weht über das Gebein im staubigen Transvaal! Seht, die Buren ziehen nach Natal!«
Der Besenstiel runzelte die hölzernen Brauen: »Es war ein schrecklicher Krieg!«
Festgemauert in der Erden, und Kugel um Kugel fliegt uns um die Ohren. Der Besenstiel: »Gott hat uns verlassen!«. Ich saß auf dem Tellerbord und drehte die Marmeladengläser in meiner staubigen Hand. Hans kam, doch o, er ging gleich wieder. In der sechsten Besenkammer des Wahns saß Gertrud, und in der siebten Besenkammer des Wahns, DORT WAR DIE WAHRE NEUROPLASTIZITÄT VERBORGEN. Huah! In der achten und neunten Besenkammer des Wahns saßen Jesii, die in der zehnten Besenkammer des Wahns von Uschi Glas christologisch gedeutet wurden. In der elften Besenkammer des Wahns fand ich zu mir, in einem Nutellaglas, daß auf die 100-Fache Größe magnifiziert wurde. Verdeutscht und Ausgelegt trat ich in die zwölfte Besenkammer des Wahns, die letzte. Dort saßen Rilf, Ralf und Rulf und waren in Verzückung. Ich hielt es nicht mehr aus. Wie ein Derwisch drehte ich mich kreisend bis ich umfiel. Dann betrat der Neger Karl die Kammer.

anoubi schrieb am 24.9. 2001 um 05:25:10 Uhr zu

Gottkaiser

Bewertung: 1 Punkt(e)

»Hoheitliche Gewalt« 3. Teil

In Frankfurt am Main kamen Schulmädchen in den Park am Marshallbrunnen und gaben Jungs ihr Taschengeld, ihr Vesperbrot und Lebensmittel, die sie aus dem Kühlschrank ihrer Eltern nahmen.
Das wurde von Herr Gano* beobachtet.
Gano war ein Journalist, den Hans-Peter Kossaj in einem Spielcasino kennengelernt hatte, und der sich am Marshallbrunnen aufhielt, weil er für Artikel in der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« Material über die Gammler sammelte.
Was er sah, gefiel ihm nicht.
»Da gehen Schulmädchen zu diesen langhaarigen Herumstreunern und geben ihnen ihr Vesperbrot und ihr Taschengeld?«
»So ist es«, bestätigte Peter.
»Da geht ein Mädchen einfach zu einem Jungen und sagt <he du, ich will dich>? Das sind Zerfallserscheinungen, in unserer ganzen Kultur*, von den Minnesängern bis heute, hat immer der Mann um die Frau geworben.«

* Gano (Jugendjargon) ein GAnz NOrmaler Mensch
* Kultur (lat.) Gesamtheit der geistigen und künstlerischen Leistungen einer Gesellschaft; verfeinerte Lebensweise; Anbau und Aufzucht von Pflanzen, Bebauung des Bodens; aus cultura »Bearbeitung, Bebauung, geistige Pflege«

Was bei den Gammlern geschah, war für Gano Unordnung, Zersetzung, Auflösung, Anarchie*. Peter Kossaj war scheu, gehemmt, zurückhaltend und hatte nichts gegen ein flexibleres* Rollenspiel. Ihm wurde erst durch Herrn Gano bewußt, daß sie am Marshallbrunnen auf einer Bank vor einer Bühne saßen, auf der sich Menschen bewegten, die ihre Szene* veränderten.
Dabei erschien Peter der Zerfall einer alten Kultur als belanglos. Für Ganos Erregung hatte er kein Verständnis. Kulturen kommen, Kulturen gehen, was war daran neu?


* Anarchie (griech.) Herrschaftslosigkeit; aus an »nicht« und arche »herrschen«; übertragen: ohne Ordnung
* flexibel (lat.) biegsam, nachgebend, elastisch; übertragen: beweglich, nicht starr
* Szene Bühne; Schauplatz; Ereignis; über lat. scena »Bühne, Schauplatz« aus griech. Skene »Zelt, Hütte, Bühne«; in der Neuzeit steht das Wort »Szene« meist für eine besondere Verknüpfung oder Zusammenballung in einer Gegend oder Stadt: Politszene, Drogenszene, Filmszene usw.

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